Stu­die: Por­tu­gal bei Mee­res­schutz nur Durchschnitt

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Por­tu­gal ist beim Schutz sei­ner Mee­re nur Durch­schnitt. Das stellt zumin­dest das "Blue Tech­no­lo­gy Baro­me­ter" des Mas­sa­chu­setts Insti­tu­te of Tech­no­lo­gy (MIT) der Uni­ver­si­tät in Cam­bridge (USA) fest. Danach liegt Por­tu­gal auf Platz 26 von 66 Län­dern, wenn es um den Schutz der Mee­re und die Nach­hal­tig­keit der Ozea­ne geht.

An der Spit­ze des Ran­kings steht Groß­bri­tan­ni­en mit einer Punkt­zahl von 7,83, das zusam­men mit 56 ande­ren Län­dern mit Mee­res­ge­bie­ten, die im Janu­ar vom MIT bewer­tet wur­den, die "Top 10" der fort­ge­schrit­te­nen Volks­wirt­schaf­ten in den Berei­chen Mee­res­um­welt, Mee­res­ak­ti­vi­tä­ten, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on und Regu­lie­rungs­po­li­tik anführt. Deutsch­land steht auf Platz 2.

Die Grup­pe, zu der Por­tu­gal mit einem Wert von 4,94 gehört, besteht aus 20 Län­dern, die "durch­schnitt­li­che Wer­te" haben und sich durch "glo­ba­le Fort­schrit­te bei der Nach­hal­tig­keit der Ozea­ne" aus­zeich­nen, aber "gro­ße Unter­schie­de" zwi­schen den Wer­ten der ein­zel­nen Säu­len auf­wei­sen, die in der Gesamt­be­wer­tung unter­schied­lich gewich­tet sind. In der MIT-Bewer­tung hat Por­tu­gal die höchs­te Punkt­zahl bei den Mee­res­ak­ti­vi­tä­ten (40) und die nied­rigs­te bei der Regu­lie­rungs­po­li­tik (17). Im Bereich der tech­no­lo­gi­schen Inno­va­ti­on, dem Kri­te­ri­um, das die Hälf­te der Gesamt­punkt­zahl aus­macht, erreicht Por­tu­gal einen Wert von 25 und im Bereich der ozea­ni­schen Umwelt einen Wert von 30.
Das MIT führ­te die "unglei­che Leis­tung" von Län­dern wie Por­tu­gal auf die unter­schied­li­che Aus­rich­tung "der Bemü­hun­gen der Fische­rei­in­dus­trie, der Regie­run­gen und der Gemein­den, die sich für die Erhal­tung ein­set­zen" zurück.

Am Ende der Lis­te von 66 Län­dern ste­hen Natio­nen, die "lang­sa­me und ungleich­mä­ßi­ge Fort­schrit­te beim Schutz der Nach­hal­tig­keit der Ozea­ne machen, wie Russ­land, das auf Platz 31 liegt, oder Kame­run, das den letz­ten Platz ein­nimmt. Es han­delt sich dabei um Län­der, die "oft mit der Her­aus­for­de­rung kämp­fen, ein Gleich­ge­wicht zwi­schen einer wirt­schaft­lich lebens­fä­hi­gen Mee­res­in­dus­trie und den Bemü­hun­gen um den Schutz der Mee­re zu fin­den, und die im All­ge­mei­nen nicht über die wis­sen­schaft­li­chen Res­sour­cen ver­fü­gen", um in die so genann­te blaue Tech­no­lo­gie zu investieren.

Unter "blau­er Tech­no­lo­gie" wer­den Tech­no­lo­gien und Ver­fah­ren zusam­men­ge­fasst, die ein­ge­setzt wer­den, um "die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels abzu­mil­dern oder die Gesund­heit der Mee­re­söko­sys­te­me wie­der­her­zu­stel­len". "Der Kli­ma­wan­del führt zu stei­gen­den Was­ser­tem­pe­ra­tu­ren, einem Anstieg des Mee­res­spie­gels und einer Stö­rung der Salz­kon­zen­tra­ti­on. Der stei­gen­de Pro­te­in­kon­sum treibt die Fische­rei auf ein nicht nach­hal­ti­ges Niveau, und durch Ver­säum­nis­se in der Abfall­wirt­schaft sind 150 Mil­lio­nen Ton­nen Plas­tik in die Ozea­ne gelangt", dia­gnos­ti­ziert das MIT.

Foto: Eco­wo­man
Susanne Tenzler-Heusler
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Susanne Tenzler-Heusler

Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin

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