Algar­ve News vom 18. bis 24. April 2022

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Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 16/2022: Covid-19: Mas­ken­pflicht auf­ge­ho­ben | Algar­ve-Tou­ris­mus mit gutem März | EU-Par­la­ment kommt an die Algar­ve | Tou­ris­mus: Geld ist nicht alles | Bau­boom in Por­tu­gal | Can­na­bis-Anbau lohnt sich | Immo­bi­li­en: Aus­län­der zah­len das Dop­pel­te | Nach­rich­ten aus Poli­zei und Jus­tiz – unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nachrichten!

    Covid-19: Mas­ken­pflicht aufgehoben

    Die por­tu­gie­si­sche Regie­rung hat ver­gan­ge­ne Woche eini­ge Ände­run­gen bei den Covid-19-Maß­nah­men beschlos­sen. So gilt die Mas­ken­pflicht nur an Orten, an den sich die soge­nann­ten vul­nerablen Grup­pen auf­hal­ten: Kran­ken­häu­ser, Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens, Apo­the­ken und Alten­hei­me sowie öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel. Auch die Ein­rei­se nach Por­tu­gal wur­de erleich­tert. Die bis­her übli­che PLC (Pas­sen­ger Loca­ti­on Card) muss nicht mehr aus­ge­füllt wer­den. Wei­ter­hin not­wen­dig ist die Vor­la­ge des EU-Covi­d19-Zer­ti­fi­kats für Geimpf­te, Gene­se­ne und Getes­te­te sowie die ent­spre­chen­den Tests für Unge­impf­te. Außer­dem hat die Regie­rung den natio­na­len Alarm­zu­stand ("Situa­ção de Aler­ta") bis ein­schließ­lich 5. Mai 2022 ver­län­gert. Die "Situa­ção de Aler­ta" ist die nied­rigs­te Stu­fe des Kata­stro­phen­schut­zes, gibt der Regie­rung aber den nöti­gen Spiel­raum, bei Ver­schlech­te­rung der Coro­na-Lage ent­spre­chen­de Maß­nah­men einzuleiten.

    Algar­ve-Tou­ris­mus: Aus­las­tung im März auf 46% gestiegen

    Die durch­schnitt­li­che Bele­gung pro Zim­mer in den Hotels an der Algar­ve lag im März bei 46,0 %, ein Wert, der 10,9 % nied­ri­ger ist als im glei­chen Zeit­raum 2019, aber einen "Anstieg von 740 %" im Ver­gleich zu 2021 dar­stellt, so die Ana­ly­se des Hotel­ver­ban­des AHETA. "Die Regi­on Faro/Olhão ver­zeich­ne­te mit 64,1 % die höchs­te Bele­gungs­ra­te, wäh­rend die nied­rigs­te in der Regi­on Mon­te Gordo/Vila Real de San­to Antó­nio mit 31,6 % zu ver­zeich­nen war." In den monat­li­chen Daten zur Hotel­be­le­gung hob AHETA her­vor, dass die Bele­gung pro Zim­mer "kumu­liert seit Jah­res­be­ginn" um 13,7 % unter dem Wert des glei­chen Zeit­raums im Jahr 2019 liegt, dem letz­ten Jahr, in dem die Tou­ris­mus­ak­ti­vi­tät nicht von der Covid-19-Pan­de­mie betrof­fen war.

    Geo­gra­fisch ver­zeich­ne­te AHETA die "größ­ten Zuwäch­se" in Lagos/Sag­res mit einem Plus von 8,7 % und Vil­a­mou­ra/Quar­tei­ra/Quin­ta do Lago mit einem Plus von 14,5 %, wäh­rend die "größ­ten Rück­gän­ge" in Mon­te Gordo/Vila Real de San­to Antó­nio mit einem Minus von 41,3 %, Car­voei­ro/Armação de Pera mit einem Minus von 29,8 % und Alb­ufei­ra mit einem Minus von 23,9 % zu ver­zeich­nen waren. Was die Märk­te für den Aus­lands­tou­ris­mus betrifft, so leg­ten Frank­reich (plus 49 %) und Irland (plus 27,8 %) im Ver­gleich zum März 2019 am meis­ten zu, wäh­rend die größ­ten Rück­gän­ge aus Deutsch­land (minus 40,1 %) und den Nie­der­lan­den (minus 16,4 %) zu ver­zeich­nen waren.

    Tour­nee des Euro­päi­schen Par­la­ments kommt nach Por­ti­mão

    Das Euro­päi­sche Par­la­ment tourt vom 23. April bis zum 19. Juni durch sie­ben por­tu­gie­si­sche Städ­te, um zu zei­gen, wie die euro­päi­sche Demo­kra­tie funk­tio­niert, und um den Kon­takt zwi­schen Bür­gern und Abge­ord­ne­ten zu för­dern. Das Pilot­pro­jekt, das den Por­tu­gie­sen die Arbeit des Euro­päi­schen Par­la­ments näher brin­gen soll, wird durch Vila Real, Viseu, Coim­bra, Évora, Bra­ga, Por­to und Por­ti­mão (17. bis 19. Juni) füh­ren und in jeder Stadt drei Tage lang prä­sent sein.

    Die Initia­ti­ve "Das Euro­päi­sche Par­la­ment vor der Haus­tür", die vom 23. April bis zum 19. Juni läuft, umfasst einen mobi­len "Stand" mit einer immer­si­ven Vir­tu­al-Rea­li­ty-Erfah­rung, inter­ak­ti­ven Tech­no­lo­gien, Debat­ten und Live-Akti­vi­tä­ten. "Es ist eine Gele­gen­heit für die Por­tu­gie­sen, Pro­jek­te zu ent­de­cken, die von der Euro­päi­schen Uni­on (EU) in ihrer Regi­on unter­stützt wer­den", heißt es in der einer Presseerklärung.

    Die mobi­le Struk­tur wird an einem zen­tra­len Ort in jeder Stadt für drei Tage auf­ge­stellt, wo Gesprä­che zwi­schen Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten, Bür­ger­meis­tern, Jour­na­lis­ten und Ver­tre­tern loka­ler Ver­bän­de und Insti­tu­tio­nen statt­fin­den wer­den, die über die Aus­wir­kun­gen der EU auf ihr Leben und ihre Per­spek­ti­ven für die Zukunft Euro­pas berich­ten werden.

    Tou­ris­mus: Ver­lust von 27 % der Beschäftigten

    Der por­tu­gie­si­sche Tou­ris­mus hat durch die Coro­na-Pan­de­mie 27 % sei­ner Beschäf­tig­ten ver­lo­ren. Wie man dem Arbeits­kräf­te­man­gel begeg­nen kann, dar­über wur­de ver­gan­ge­ne Woche auf einer vom Gas­tro­no­mie- und Hotel­ver­band AHRESP orga­ni­sier­ten Kon­fe­renz bera­ten. Dabei stell­ten die Arbeits­markt­ex­per­ten der Bran­che fest, dass heu­te nicht nur bes­se­re Gehäl­ter erfor­der­lich sind, um enga­gier­te Mit­ar­bei­ter für den Sek­tor zu gewin­nen. "Was die Arbeit­neh­mer vor der Pan­de­mie am meis­ten schätz­ten, ist nicht das­sel­be wie heu­te. Vor Covid hieß es Gehalt, Gehalt, Gehalt. Aber das Para­dig­ma hat sich geän­dert. Aus den jüngs­ten Stu­di­en geht her­vor, dass für 79 % der Befrag­ten in Por­tu­gal Fle­xi­bi­li­tät der wich­tigs­te Fak­tor ist. Dazu gehö­ren ange­mes­se­ne Arbeits­zei­ten, um ein Gleich­ge­wicht zwi­schen Pri­vat- und Berufs­le­ben zu schaf­fen, die Mög­lich­keit, ins Fit­ness­stu­dio zu gehen, oder die Mög­lich­keit, mit der Fami­lie zusam­men zu sein", so ein Ver­tre­ter des Per­so­nal­un­ter­neh­mens Rand­stad. Bewer­ber wür­den zuneh­mend die Bedeu­tung der geis­ti­gen und kör­per­li­chen Gesund­heit, die "emo­tio­na­le Ent­loh­nung" und die Sinn­haf­tig­keit der Arbeit betonen.

    Eine wei­te­re Mög­lich­keit sehen die Tou­ris­ti­ker im Bereich der Ein­wan­de­rung, ins­be­son­de­re durch die von der Regie­rung geplan­ten Abkom­men zur Erleich­te­rung der Visa­er­tei­lung für Arbeit­neh­mer aus den PALOP-Län­dern und Indi­en. Aller­dings kön­ne es nicht dar­um gehen, „nur bil­li­ge Arbeits­kräf­te aus Län­dern der Drit­ten Welt anzu­wer­ben, wir müs­sen auch in der Lage sein, einen Deut­schen oder einen Spa­ni­er anzu­wer­ben“, so ein Teil­neh­mer der Konferenz.

    Bau­boom in Portugal

    Der Zement­ver­brauch in Por­tu­gal stieg in den ers­ten bei­den Mona­ten des Jah­res um 18,2 %, wäh­rend die Zahl der geneh­mig­ten Neu­bau­woh­nun­gen im glei­chen Zeit­raum um 19,8 % zunahm, so der Ver­band der Bau­in­dus­trie (AICCOPN). Laut Ver­band ist "der Zement­ver­brauch auf dem natio­na­len Markt in den ers­ten bei­den Mona­ten des Jah­res 2022 um 18,2 % im Ver­gleich zum Vor­jahr gestie­gen ist und beläuft sich auf 635 Tau­send Tonnen ".

    Außer­dem wur­den "in den ers­ten bei­den Mona­ten des Jah­res 2022 von den Stadt­ver­wal­tun­gen 3.226 Geneh­mi­gun­gen für den Neu­bau oder die Sanie­rung von Wohn­ge­bäu­den erteilt, was einem Anstieg von 5,8 % im Ver­gleich zum Vor­jahr ent­spricht", und "was die Anzahl der geneh­mig­ten Woh­nun­gen in Neu­bau­ten betrifft, so gab es in die­sen bei­den Mona­ten einen Anstieg von 19,8 % im Ver­gleich zum Vor­jahr auf 4.897".

    Dabei hob der Ver­band die Algar­ve her­vor und ver­wies dar­auf, dass die Zahl der geneh­mig­ten Neu­bau­woh­nun­gen in den zwölf Mona­ten bis Febru­ar 2022 bei 1.662 lag, ein Wert, der einen Anstieg von 46,2 % im Ver­gleich zu den 1.137 geneh­mig­ten Woh­nun­gen in den vor­an­ge­gan­ge­nen zwölf Mona­ten dar­stellt. Nach Anga­ben der AICCOPN "sind davon 20 % vom Typ T0 oder T1, 39 % vom Typ T2, 31 % vom Typ T3 und 10 % vom Typ T4 oder höher".

    Por­tu­gal: Can­na­bis-Anbau lohnt sich

    Por­tu­gal ist eines der bes­ten Län­der in der Euro­päi­schen Uni­on für die Ansied­lung von Can­na­bis­un­ter­neh­men und ver­fügt über eine zukunfts­ori­en­tier­te Regie­rung sowie eine reak­ti­ons­schnel­le Regu­lie­rungs­be­hör­de. So die Ein­schät­zung zahl­rei­cher Unter­neh­men, die sich dem Anbau  von medi­zi­ni­schem Can­na­bis ver­schrie­ben haben. Seit Febru­ar 2019 regelt ein neu­es Gesetz den Anbau und die Aus­fuhr von Can­na­bis in Por­tu­gal. Der dama­li­ge Prä­si­dent der por­tu­gie­si­schen Arz­nei­mit­tel­be­hör­de Infar­med Eurico Cas­tro Alves war sich Ende 2020 bereit sicher: „Die Pro­duk­ti­on von medi­zi­ni­schem Can­na­bis­wird  in ein paar Jah­ren im por­tu­gie­si­schen BIP spür­bar sein.“ Im Jahr 2021 wur­den fast 30 Ton­nen getrock­ne­te Can­na­bis­blü­ten expor­tiert, sechs­mal mehr als im Vor­jahr. Kana­da, Isra­el, Aus­tra­li­en, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und die USA sind die wich­tigs­ten Zielländer.

    Nach Anga­ben von Infar­med, das bereits 99 Lizenz­an­trä­ge erhal­ten hat, gibt es der­zeit 18 Unter­neh­men mit einer Geneh­mi­gung für den Anbau von Can­na­bis zu medi­zi­ni­schen Zwe­cken. Dies gilt für das kana­di­sche Unter­neh­men Til­ray, das eine Pro­duk­ti­ons­stät­te in Cant­an­he­de besitzt, oder für das kolum­bia­ni­sche Unter­neh­men Clear Lea­ves, das Ende letz­ten Jah­res die Geneh­mi­gung erhielt, sei­ne Anbau­flä­che in Odemi­ra mehr als zu ver­dop­peln und in Set­ú­bal eine Trocknungs‑, Schnei­de- und Ver­pa­ckungs­an­la­ge zu bauen.

    Das por­tu­gie­si­sche Unter­neh­men Cann­pris­ma mit Sitz in Cas­tro Marim hat im letz­ten Quar­tal 2021 mit dem Anbau begon­nen und wird 20 Ton­nen pro Jahr pro­du­zie­ren. Mit dem Pro­jekt, das auch eine Fabrik in Vila Real de San­to Antó­nio zur Her­stel­lung von Can­na­bis­ölen und Prä­pa­ra­ten für medi­zi­ni­sche Zwe­cke umfasst, erwar­tet Unter­neh­men einen Umsatz zwi­schen 30 und 50 Mil­lio­nen Euro pro Jahr.

    Das por­tu­gie­si­sche Start-up-Unter­neh­men Ace­Cann schloss im Okto­ber eine Finan­zie­rungs­run­de in Höhe von 15 Mil­lio­nen US-Dol­lar unter der Lei­tung der Risi­ko­ka­pi­tal­ge­sell­schaft Casa Ver­de ab, um in Ven­das Novas ein Pro­duk­ti­ons­zen­trum für den Anbau, die Ver­ar­bei­tung und die Extrak­ti­on von Can­na­bis zu errich­ten, das auf den euro­päi­schen Markt aus­ge­rich­tet ist, der bis 2024 einen Wert von fast 3 Mil­li­ar­den Euro haben dürfte.

    Cannabis wird im Alentejo in Portugal für medizinische Zwecken angebaut
    Foto: Holi­gen

    Immo­bi­li­en: Aus­län­der bezah­len das Doppelte

    Der durschnitt­li­che Ver­kaufs­wert von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern in Por­tu­gal erreich­te im 4. Quar­tal 2021 einen neu­en Höchst­stand von 1.355 Euro/m2. Nach Anga­ben des Natio­na­len Insti­tuts für Sta­tis­tik (INE) bedeu­tet dies einen Anstieg um 14,1 % gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum und um 12,2 % gegen­über dem Vor­quar­tal. Dar­über hin­aus zei­gen die Daten, dass Aus­län­der mehr als dop­pelt so viel wie die Por­tu­gie­sen für den Kauf eines Hau­ses im Groß­raum Lis­sa­bon und an der Algar­ve ausgaben.

    Von den 25 unter­such­ten Regio­nen ver­zeich­ne­ten Ende letz­ten Jah­res nur Bai­xo Alen­te­jo (-2,5 %) und Bei­ra Baixa (-0,7 %) einen Rück­gang der Immo­bi­li­en­prei­se im Ver­gleich zum Vor­jahr. In allen ande­ren Regio­nen stieg laut INE der durch­schnitt­li­che Haus­preis im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum an.

    Das natio­na­le Sta­tis­tik­amt hebt auch die Tat­sa­che her­vor, dass der Medi­an­wert der in Por­tu­gal getä­tig­ten Immo­bi­li­en­trans­ak­tio­nen von Käu­fern mit Steu­er­do­mi­zil im Aus­land bei 2.302 Euro/m2 lag, wäh­rend die­ser Wert bei Trans­ak­tio­nen von Käu­fern mit Steu­er­do­mi­zil in Por­tu­gal bei 1.319 Euro/m2 lag.

    In den bei­den Lan­des­tei­len mit den höchs­ten mitt­le­ren Woh­nungs­prei­sen – Algar­ve und Groß­raum Lis­sa­bon – war der mitt­le­re Preis für Woh­nun­gen, die von Käu­fern mit Steu­er­do­mi­zil im Aus­land erwor­ben wur­den, mehr als dop­pelt so hoch wie der Preis für Woh­nun­gen, die von Käu­fern mit Wohn­sitz in Por­tu­gal erwor­ben wur­den. So zahl­te ein aus­län­di­scher Käu­fer an der Algar­ve 2 547 Euro/m2 und im Groß­raum Lis­sa­bon 4 283 Euro/m2, wäh­rend ein in Por­tu­gal ansäs­si­ger Käu­fer an der Algar­ve 1 969 Euro/m2 und in der AML 1 858 Euro/m2 zahlte.

    Spen­den für die Ukraine!

    WeHelpUkraine.org
    UNHCR
    Por­tu­gie­si­sches Rotes Kreuz
    Save the Children
    Mehr Infos hier 

    Foto: Facebook/Ana Maria Medeiros

    Nach­rich­ten aus Poli­zei und Justiz

    Alb­ufei­ra: Dro­gen­händ­ler verhaftet

    Die Poli­zei hat am 16. April bei einer Über­wa­chungs­ak­ti­on in den Nacht­lo­ka­len Alb­ufei­ras einen 61-jäh­ri­gen Mann wegen Dro­gen­han­dels­fest­ge­nom­men. Dabei wur­den 383 Ecsta­sy-Tablet­ten; 117 Dosen Koka­in, 27 Dosen Haschisch; 27 Dosen Mari­hua­na; eine Prä­zi­si­ons­waa­ge; zwei Mobil­te­le­fo­ne und 119 Euro in bar beschlagnahmt.

    Tabak­ma­fia kos­tet den Staat 228 Mil­lio­nen Euro

    Durch den Ver­kauf von ille­ga­lem Tabak gin­gen dem Staat im letz­ten Jahr geschätz­te 228 Mil­lio­nen an Steu­er­ein­nah­men ver­lo­ren betro­gen. Der größ­te Teil der Ware wird aus Spa­ni­en ein­ge­schmug­gelt, wo, wie auch bei Kraft­stoff, die Tabak­steu­er nied­ri­ger ist als in Por­tu­gal. 2021 wur­den mehr als 16 Mil­lio­nen "Tabak­wa­ren" beschlag­nahmt, von denen die über­wie­gen­de Mehr­heit (9,48 Mil­lio­nen) Ziga­ret­ten waren. An zwei­ter Stel­le steht Rauch­ta­bak (4,36 Mil­lio­nen Packun­gen), gefolgt von Zigar­ren (nur 79 beschlag­nahm­te Packungen).

    Vil­a­mou­ra:  Dro­gen­händ­ler festgenommen

    In Vil­a­mou­ra  wurd ein 28-jäh­ri­ger Mann von der GNR wegen Dro­gen­han­dels fest­ge­nom­men. Er war den Beam­ten bei einer Patrouil­le in einem Gewer­be­ge­biet durch ver­däch­ti­ges Ver­hal­ten auf­ge­fal­len. Bei der Ver­haf­tung wur­den 38 Dosen Koka­in sichergestellt.

    Tavi­ra: Tod durch Traktor-Unfall

    Ein 74-jäh­ri­ger Mann starb am 19. April in Vale For­mo­so, in der Gemein­de Tavi­ra, nach einem Zusam­men­stoß mit einem Trak­tor. Vor Ort waren 17 Ein­satz­kräf­te, unter­stützt von 8 Fahr­zeu­gen, dem INEM, der Feu­er­wehr und der GNR. Das Psy­cho­lo­gen­team des INEM war eben­falls anwesend.

    Vila Real de San­to Antó­nio: Dro­gen­händ­ler verhaftet

    Die Poli­zei hat am 18. April in Vila Real de San­to Antó­nio ein 57-jäh­ri­ger Mann wegen Dri­gen­hand­les ver­haf­tet. Nach Anga­ben der Poli­zei wur­de der Mann bei einer Strei­fe "in einem für Dro­gen­han­del und ‑kon­sum bekann­ten Gebiet" gestellt. Er hat­te 177 Dosen Hero­in bei sich. Bei einer anschlie­ßen­den Haus­durch­su­chung wur­den außer­dem 53 wei­te­re Dosen Hero­in, drei Fein­waa­gen, zwei Mes­ser mit Dro­gen­spu­ren und zwei Waf­fen sichergestellt.

    Faro: Bank überfallen

    Ein bewaff­ne­ter Mann hat am 21. April in Faro eine Bank über­fal­len, die nur 100 Meter von eimem Poli­zei­re­vier ent­fernt ist. Der Über­fall, der nur weni­ge Minu­ten dau­er­te, ereig­ne­te sich gegen 11 Uhr vor­mit­tags und ver­lief ohne jeden Wider­stand. Auf der Stra­ße war­te­te ein Kom­pli­ze in einem Auto auf ihn. Bei­de Ver­bre­cher konn­ten iden­tif­ziert wer­den, sind aber noch auf der Flucht.

    Por­ti­mão: Dro­gen-Pär­chen erwischt

    Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat in Por­ti­mão einen Mann und eine Frau im Alter von 33 bzw. 31 Jah­ren wegen Dro­gen­han­dels fest­ge­nom­men. Die­se Ver­haf­tun­gen erfolg­ten nach mehr­mo­na­ti­gen Ermitt­lun­gen unter der Koor­di­na­ti­on der Staats­an­walt­schaft von Por­ti­mão. Bei einer Haus­durch­su­chung wur­den 80 Dosen Koka­in, 194 Dosen Hero­in, 8 Dosen MDMA, diver­ses Ver­pa­ckungs- und Schnei­de­ma­te­ri­al sowie 4.800 Euro beschlag­nahmt, die ver­mut­lich aus dem ille­ga­len Han­del stammen.

    Alman­cil: Gefälsch­ten Waren beschlagnahmt

    Die Poli­zei hat am 21. April in Alman­cil gefälsch­te Mar­ke-Klei­dung beschlag­nahmt. Bei der Über­prü­fung eines Autos fan­den die Beam­ten in dem Fahr­zeug ver­schie­de­ne gefälsch­te Klei­dungs­mar­ken, Schu­he und Mode­ac­ces­soires, ins­ge­samt 85 Arti­kel. Ein 59-jäh­ri­ger Mann wur­de wegen Fäl­schung, Nach­ah­mung und ille­ga­ler Ver­wen­dung eines Mar­ken­na­mens verhaftet.

    Faro: Ver­ge­wal­ti­ger festgenommen

    Der Aus­län­der- und Grenz­schutz­dienst (SEF) hat in Faro am 21. April einen aus­län­di­schen Staats­bür­ger ver­haf­tet, der in Ita­li­en wegen Ver­ge­wal­ti­gung von Min­der­jäh­ri­gen gesucht wird. Laut SEF wur­de der Vor­gang der dem Beru­fungs­ge­richt in Évora gemel­det, wo der Ver­däch­ti­ge einem Rich­ter vor­ge­führt wur­de, der die Ver­haf­tung bestä­tig­te und die Maß­nah­me der Siche­rungs­ver­wah­rung anwand­te. Die Per­son wur­de anschlie­ßend ins Gefäng­nis von Lis­sa­bon gebracht, wo sie auf ihre Aus­lie­fe­rung nach Ita­li­en wartet.

    Susanne Tenzler-Heusler
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    Susanne Tenzler-Heusler

    Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin