Tou­ris­mus: Hotel­ge­wer­be erwar­tet deut­li­che Erho­lung / Golf an der Algar­ve boomt

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Trotz des Krie­ges in der Ukrai­ne rech­net der por­tu­gie­si­schen Hotel­ver­band (AHP) mit einer deut­li­chen Erho­lung im Tou­ris­mus­jahr 2022. Prä­si­dent Raul Mar­tin (Foto) erwar­tet Ein­nah­men von 14 bis 15 Mil­li­ar­den Euro. Das wären zwi­schen 70 und 80% des Ergeb­nis­ses aus dem Rekord­jahr 2019 mit 18,3 Mil­li­ar­den Euro. 2020 erreich­ten die Ein­nah­men 7,8 Mil­li­ar­den Euro, was einem Rück­gang von 58% gegen­über 2019 ent­spricht. Für 2021 ste­hen die Ein­nah­men von 9,94 Mil­li­ar­den zu Buche, 46% weni­ger als 2019, aber 29Wirtschaft% mehr als 2020.

Mar­tins Ana­ly­se für 2022: "Die Nach­fra­ge im Dezem­ber, Janu­ar und Febru­ar war wegen der Pan­de­mie schlecht. Der März hat sich bereits gut erholt, und der April wird ver­nünf­tig sein, und ab dem Som­mer wer­den wir eine ernst­haf­te Erho­lung haben. In der zwei­ten Jah­res­hälf­te wer­den wir die­se Erho­lung fort­set­zen". Zwei Fak­to­ren könn­ten die posi­ti­ve Ent­wick­lung aber erheb­lich behin­dern. "Die Situa­ti­on der gestie­ge­nen Nach­fra­ge bei gleich­zei­ti­gem Arbeits­kräf­te­man­gel", auch wenn sie sich erholt, "wird jetzt durch die stei­gen­den Ener­gie­kos­ten und folg­lich durch die stei­gen­den Kos­ten für lebens­wich­ti­ge Güter, ins­be­son­de­re Lebens­mit­tel, ver­schärft, was eine neue Schwie­rig­keit für den Auf­schwung dar­stellt“, erklärt der Verbandschef.

Algar­ve: Gute Aus­sich­ten für die Golfbranche

Foto: Publitu­ris

Die Zei­chen ste­hen auf Opti­mis­mus. Nach Ansicht von Luis Cor­reia da Sil­va (Foto), Prä­si­dent des Natio­na­len Ver­ban­des der Gol­f­in­dus­trie (CNIG), haben die 40 Golf­plät­ze an der Algar­ve "die bes­ten Erwar­tun­gen über­trof­fen, sowohl bei den Reser­vie­run­gen als auch bei den gespiel­ten Run­den", ohne dass es bis­her zu Stor­nie­run­gen auf­grund der Kriegs­si­tua­ti­on in der Ukrai­ne gekom­men sei.
Luis Cor­reia da Sil­va wei­ter: "In die­sem Monat haben wir erstaun­li­che Ergeb­nis­se, in den Mona­ten April, Mai und Juni sind die Plät­ze voll belegt, und wir gehen davon aus, dass wir bei den gespiel­ten Run­den und den Ein­nah­men sehr nahe an die Zah­len von 2019 her­an­kom­men wer­den. Auf eini­gen Plät­zen könn­te es sogar eine Stei­ge­rung von 2 bis 5 % im Ver­gleich zur Zeit vor der Pan­de­mie geben", fügt er hin­zu. Die meis­ten Golf­tou­ris­ten kämen aktu­ell aus Groß­bri­tan­ni­en und Irland, vie­le aber auch aus wach­sen­den Märk­ten wie Skan­di­na­vi­en, Deutsch­land, Bel­gi­en oder Frankreich.

Auch für die Herbst­sai­son ste­hen die Zei­chen auf Erfolg: "Für Sep­tem­ber und Okto­ber ist alles 'top', und vie­le Kur­se an der Algar­ve haben kei­ne Kapa­zi­tät mehr, um wei­te­re Reser­vie­run­gen auf­zu­neh­men", erklärt Luis Cor­reia da Silva.
Die ein­zi­ge größ­te Sor­ge des Golf­funk­tio­närs ist der Anstieg der Luft­ver­kehrs­kos­ten durch den stei­gen­de Treib­stoff­prei­se. "Stel­len Sie sich vor, der Flug­ver­kehr ver­dop­pelt oder ver­drei­facht sich, und ich bin mir nicht sicher, ob die Men­schen nicht ihre Flü­ge stor­nie­ren, um in den Urlaub zu flie­gen. Es bleibt abzu­war­ten, inwie­weit die Tou­ris­ten bereit sind, mehr für Flug­rei­sen zu bezahlen.“

Susanne Tenzler-Heusler
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Susanne Tenzler-Heusler

Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin

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