Algar­ve News: 25. bis 31. Okto­ber 2021

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Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 43/2021: Algar­ve: Orgel­fes­ti­val mit neun Kon­zer­ten | Barão de São Miguel: Grund­schu­le wird Kul­tur­zen­trum | Gol­fe­li­te bei Por­tu­gal Mas­ters | Algar­ve: 78 Restau­rants für Vega­ner | Mari­ne trai­niert vor Por­ti­mão | Mehr Cyber­kri­mi­na­li­tät an der Algar­ve | Lagos: Stadt­mu­se­um wie­der geöff­net | Stu­die über Orcas | Nach­rich­ten aus Poli­zei und Jus­tiz – unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nachrichten!

  • Gib­son Group: Sie haben Ihre Vor­stel­lun­gen, wir die unse­ren. Brin­gen wir sie zusam­men. :Gibson Group: Sie haben Ihre Vorstellungen, wir die unseren. Bringen wir sie zusammen.
    Es sind Visio­nen, Träu­me und Wün­sche, die ein jeder­mann in allen Lebens­be­rei­chen tief ver­an­kert in sich trägt. Unser Urinstinkt ist es, die­sen Visio­nen zu fol­gen, wir stre­ben an, dort anzu­kom­men, wo wir uns in Zukunft sehen. Die Wirk­lich­keit ist jedoch, dass wir uns tag­täg­lich schein­bar zunächst unüber­wind­ba­ren Her­aus­for­de­run­gen stel­len müs­sen, um unse­re Träu­me und Vorstellungen …
  • Faro: 20 Pro­zent weni­ger Woh­nun­gen auf dem Markt :Faro: 20 Prozent weniger Wohnungen auf dem Markt
    Der Anstieg der Immo­bi­li­en­ver­käu­fe in den letz­ten Mona­ten hat dazu bei­getra­gen, dass der Bestand an ver­füg­ba­ren Woh­nun­gen in den por­tu­gie­si­schen Bezirks­haupt­städ­ten inner­halb eines Jah­res um rund 7 Pro­zent gesun­ken ist. in Ins­ge­samt ist der Bestand in 14 der 18 Bezirks­haupt­städ­te des por­tu­gie­si­schen Fest­lan­des zurück­ge­gan­gen, wobei Évora und Set­ú­bal den stärks­ten Rück­gang zu ver­zeich­nen hatten. 

Algar­ve: Orgel­fes­ti­val mit neun Konzerten

Die Asso­cia­ção Músi­ca XXI prä­sen­tiert vom 5. bis 28. Novem­ber die 14. Aus­ga­be des Orgel­fes­ti­vals der Algar­ve. In den Kir­chen von Faro, Por­ti­mão, Boli­quei­me und Tavi­ra fin­den neun Kon­zer­te statt. Die Orga­ni­sa­to­ren erklär­ten, dass "ein sorg­fäl­ti­ges und abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm aus­ge­wählt wur­de, das jun­ge und bekann­te Inter­pre­ten sowie por­tu­gie­si­sche Kom­po­nis­ten wür­digt und die klang­li­chen Mög­lich­kei­ten und Emo­tio­nen einer brei­ten Palet­te von Instru­men­ten her­vor­hebt". Teil­neh­men wer­den die Orga­nis­ten Antó­nio Estei­rei­ro, Célia Sou­sa Tava­res, André Band­ei­ra, André Fer­rei­ra und Sérgio Sil­va. Mit dabei sind auch der Adá­gio-Chor, der Posau­nist André Con­de, das Offi­ci­um-Ensem­ble und die Stu­den­ten der Orgel­schu­le der Kathe­dra­le von Faro. Die Kon­zer­te begin­nen jeweils um 21 Uhr, der Ein­tritt ist frei und es ist kei­ne Vor­anmel­dung erfor­der­lich. Das gan­ze Pro­gramm steht hier.

Barão de São Miguel: Ehe­ma­li­ge Grund­schu­le wird kul­tu­rel­les Zentrum

Die ehe­ma­li­ge Grund­schu­le wur­de in ein kul­tu­rel­les Zen­trum umge­wan­delt, in dem ab Novem­ber Kon­zer­te, Thea­ter­stü­cke und alle Arten von Live-Auf­trit­ten statt­fin­den wer­den. Unter der Lei­tung des Kul­tur­ver­eins Mãozor­ra – Tea­tro de Mario­ne­tas soll das neue Kul­tur­zen­trum in Barão de São Miguel künf­tig ein "regel­mä­ßi­ges Pro­gramm zwi­schen Okto­ber und Mai sowie künst­le­ri­sche Work­shops und Resi­den­zen" bie­ten. "Wir möch­ten, dass dies ein kul­tu­rel­ler Raum ist, der sich an der Algar­ve abhebt, und zwar nicht nur durch sein regel­mä­ßi­ges Pro­gramm, das meh­re­re Berei­che abdeckt und in dem natio­na­le und inter­na­tio­na­le Ensem­bles auf­tre­ten, son­dern auch durch sei­ne künst­le­ri­schen Work­shops", so der Verein.

Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den an fes­ten Tagen im Monat statt. Der ers­te und der drit­te Frei­tag jedes Monats sind der Musik gewid­met, wäh­rend am ers­ten Sams­tag eine Pup­pen­thea­ter­vor­stel­lung statt­fin­det und der drit­te Sams­tag für Per­for­mance-Kunst und Work­shops reser­viert ist. Das Pro­gramm beginnt am 5. Novem­ber um 19.30 Uhr mit einem Auf­tritt von Nao­mi und dem Rapo­sei­ra Dub Collec­ti­ve, gefolgt von einer Pup­pen­thea­ter­vor­stel­lung „A Via­gem“ am 6. Novem­ber um 18.30 Uhr. Am 19. Novem­ber tritt der loka­le Musi­ker Nanook um 19.30 Uhr auf. Am 20. Novem­ber um 18.30 Uhr fin­det ein Work­shop zum The­ma Erzäh­len von Rodol­fo Cas­tro und sei­ner Show "O pior con­ta­dor de his­tó­ri­as do mun­do" (Der schlech­tes­te Geschich­ten­er­zäh­ler der Welt) statt.

Die Work­shops sind für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren gedacht und auf 10 Per­so­nen begrenzt, die sich vor­her anmel­den müs­sen. Die Ein­tritts­kar­ten für die Auf­füh­run­gen kos­ten zwi­schen 3 und 12 €, wobei Jugend­li­che, Rent­ner und Anwoh­ner Ermä­ßi­gun­gen erhal­ten. Sie kön­nen im Kul­tur­zen­trum erwor­ben oder unter maozorra.reservas@gmail.com gebucht werden.

Por­tu­gal Mas­ters rückt Algar­ve wie­der ins welt­wei­te Rampenlicht

Die inter­na­tio­na­le Golf­sze­ne blickt vom 4. bis 7. Novem­ber wie­der mit Span­nung an die Algar­ve. Dann fin­det in Vil­a­mou­ra wie­der das hoch­ka­rä­ti­ge Por­tu­gal Mas­ters statt. Titel­ver­tei­di­ger Geor­ge Coetzee aus Süd­afri­ka wird auf dem Dom Pedro Vic­to­ria Golf Cour­se ein Star­auf­ge­bot anfüh­ren, zu dem auch meh­re­re Gewin­ner der Euro­pean Tour in die­ser Sai­son gehö­ren, dar­un­ter die Dänen Nico­lai und Ras­mus Hoj­gaard, die in die­sem Jahr Geschich­te schrie­ben, als sie als ers­te Brü­der in einer Woche hin­ter­ein­an­der auf der Euro­pean Tour gewannen.

Ein­tritts­kar­ten für das Por­tu­gal Mas­ters kön­nen online unter www.eventbrite.co.uk/e/portugal-masters2021-tickets173381186797 erwor­ben wer­den. Sie kos­ten 20 € pro Tag für Erwach­se­ne, 17 € für Teil­neh­mer an sub­ven­tio­nier­ten Pro­gram­men und 8 € für Kin­der zwi­schen 12 und 17 Jah­ren, wobei der Ein­tritt für alle unter 12 Jah­ren frei ist.

Mit dem Tur­nier rückt auch die Algar­ve als Para­dies für Pro­fi- und Ama­teur-Golf­sport­ler aus aller Welt ver­stärkt in den Blick­punkt. Seit der Locke­rung der Covid-Rei­se­be­schrän­kun­gen in Groß­bri­tan­ni­en und in ganz Euro­pa boomt die Algar­ve wie­der, und die preis­ge­krön­ten Resorts und Golf­plät­ze der Welt­klas­se mel­den regen Ver­kehr und posi­ti­ve Buchun­gen für den kom­men­den Win­ter und das Früh­jahr 2022.

João Fer­nan­des, Prä­si­dent des Tou­ris­mus­bü­ros der Algar­ve, sag­te: "Das Por­tu­gal Mas­ters ist eine der größ­ten Ver­an­stal­tun­gen des Jah­res für die Algar­ve und die idea­le Gele­gen­heit für uns, alles zu prä­sen­tie­ren, was wir in unse­rer wun­der­ba­ren Regi­on zu bie­ten haben." Mit ihren beein­dru­cken­den 43 Neun- oder 18-Loch-Plät­zen, die das gan­ze Jahr über bespiel­bar sind, ist die Algar­ve bei Gol­fern in ganz Euro­pa und dar­über hin­aus sehr beliebt und lockt jedes Jahr Hun­dert­tau­sen­de von Gol­fern auf ihre Fairways.

Algar­ve:  Schon 78 Restau­rants für Veganer

An der Algar­ve kön­nen Vega­ner fast über­all ihren kuli­na­ri­schen Vor­lie­ben frö­nen. Das hat das Feri­en­haus-Por­tal Holi­du her­aus­ge­fun­den. Danach gibt es allein in den Regio­nen Lagos, Faro und Alb­ufei­ra 78 ver­ga­ne Restau­rants. Por­tu­gal­weit liegt Lis­sa­bon mit 375 Restau­rants vorn, gefolgt von Por­to mit 186 und Fun­chal mit 57 Restau­rants. Lagos hat 47 Restau­rants, Bra­ga 43, Coim­bra 32 und Faro 31. Es fol­gen Cas­cais mit 30 Restau­rants, Alb­ufei­ra und São Miguel mit 28 und Sin­tra mit 27 Restaurants.

Por­ti­mão: See­streit­kräf­te trai­nier­ten mari­ti­me Sicherheitsmaßnahmen

Rund 400 Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge von See­streit­kräf­ten aus 10 Län­dern haben ver­gan­ge­ne Woche an der Übung „Seaborder21“ vor Por­ti­mão teil­ge­nom­men, die dar­auf abziel­te, " Tech­ni­ken, Tak­ti­ken und Ver­fah­ren für den siche­ren Ein­satz auf See" zu üben und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den por­tu­gie­si­schen Streit­kräf­ten und ande­ren Mit­tel­meer­län­dern zu stärken.“.

Die 2008 ins Leben geru­fe­ne Sea­bor­der-Übung ist Teil der 5+5‑Verteidigungsinitiative, an der sich Por­tu­gal, Spa­ni­en, Ita­li­en, Frank­reich, Marok­ko, Alge­ri­en, Tune­si­en, Liby­en, Mal­ta und Mau­re­ta­ni­en betei­li­gen, um auf Her­aus­for­de­run­gen wie Migra­ti­on sowie den Waffen‑, Men­schen- und Dro­gen­han­del im Mit­tel­meer zu reagie­ren. Ins­ge­samt waren sechs Patrouil­len­schif­fe der Mari­nen Por­tu­gals, Spa­ni­ens, Ita­li­ens, Frank­reichs, Tune­si­ens, Marok­kos und Alge­ri­ens sowie ein P3-CUP-Flug­zeug der por­tu­gie­si­schen Luft­waf­fe beteiligt.

Algar­ve: Cyber­kri­mi­na­li­tät wächst

Mit der Coro­na-Pan­de­mie hat die Cyber-Kri­mi­na­li­tät an der Algar­ve beträcht­lich zuge­nom­men. Eine ent­spre­chen­de Sta­tis­tik mit dem Titel "Cybercrime – what chal­len­ges?" hat jetzt die Direk­ti­on Süd der Kri­mi­nal­po­li­zei PJ in Faro vor­ge­stellt. Danach ist seit 2018 ist die Zahl der von der PJ bear­bei­te­ten Berich­te und Anfra­gen im Zusam­men­hang mit Cyber­kri­mi­na­li­tät "expo­nen­ti­ell" gestie­gen. 2018 gab es 10062 Mel­dun­gen über uner­laub­te Hand­lun­gen, 2020 stieg die Zahl auf 21304. Im August die­ses Jah­res sind bereits 15555 Anfra­gen ein­ge­gan­gen. Laut den Behör­den sind die meis­ten Straf­ta­ten im Bereich des Com­pu­ter- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­trugs zu ver­zeich­nen, dar­un­ter Betrug mit Zah­lungs­mit­teln, Cyber­an­grif­fe, Phis­hing (Social-Engi­nee­ring-Tech­ni­ken zur Erlan­gung ver­trau­li­cher Infor­ma­tio­nen von Nut­zern von Online-Diens­ten, wie z. B. Digi­tal Ban­king) und Eigen­tums­de­lik­te. Zu den Arten von Rechts­ver­stö­ßen gehö­ren ille­ga­ler Zugang, Kin­der­por­no­gra­fie, Geld­wä­sche und Inves­ti­tio­nen im Zusam­men­hang mit vir­tu­el­len Wäh­run­gen (Kryp­to­wäh­run­gen), Online-Stal­king und Identitätsdiebstahl.

Lagos: Stadt­mu­se­um zeigt wie­der die acht­bei­ni­ge Ziege

Nach erstaun­li­chen vier Jah­ren Reno­vie­rung hat das städ­ti­sche Muse­um von Lagos am 26. Okto­ber sei­ne Tore für Besucher_innen wie­der weit geöff­net. Für die Reno­vie­rung des Muse­ums und sei­ner Ein­rich­tun­gen wur­den 3,4 Mil­lio­nen Euro inves­tiert, die im Rah­men des Pro­gramms CRESC Algar­ve 2020 bereit­ge­stellt wur­den, wobei 60 % der Mit­tel aus dem EU-Fonds FEDER kamen. Zu bestau­nen sind 1.000 Kunst- und Kunst­hand­werks­ge­gen­stän­de sowie mili­tä­ri­sche Arte­fak­te aus der ereig­nis­rei­chen Geschich­te von Lagos.

Das Kurio­si­tä­ten-Kabi­nett z.B. beher­bergt u.a. drei Stam­mes­hü­te aus dem Kon­go, die "Macht sym­bo­li­sie­ren", ein Sat­tel, der angeb­lich der Köni­gin D. Este­fâ­nia gehör­te. Die "Naturália"-Sammlung lockt mit Absur­di­tä­ten wie einem Lamm­kopf mit nur einem Auge, ein Küken mit vier Füßen, ein Kat­zenem­bryo mit zwei Köp­fen, ein Hun­de­kopf mit drei Augen und der "berühm­te acht­bei­ni­ge Zie­ge". Die Ein­tritts­kar­ten kos­ten 3 € (Kin­der bis 12 Jah­re haben frei­en Ein­tritt). Für alle Ein­woh­ner von Lagos ist der Ein­tritt frei (Wohn­sitz­nach­weis erforderlich).

Aggres­si­ves Ver­hal­ten von Orcas wird untersucht

Das spa­ni­sche Minis­te­ri­um für den öko­lo­gi­schen Wan­del und die demo­gra­fi­sche Her­aus­for­de­rung hat eine Stu­die in Auf­trag geben, um die Inter­ak­ti­on zwi­schen Orcas und Schif­fen in spa­ni­schen Gewäs­sern zu ana­ly­sie­ren, um die Aus­wir­kun­gen zu mini­mie­ren und die Sicher­heit zu gewähr­leis­ten. Seit 2020 kommt es in den Gewäs­sern von Gali­ci­en (nörd­li­ches Fest­land Spa­ni­ens) und der Stra­ße von Gibral­tar (süd­öst­li­ches Fest­land Spa­ni­ens), aber auch vor der por­tu­gie­si­schen Atlan­tik­küs­te immer wie­der zu Zusam­men­stö­ßen von Orcas und Segel­boo­ten. Nach Anga­ben des Minis­te­ri­ums besteht das Ziel der Stu­die dar­in, "die mög­li­chen Ursa­chen die­ser Zusam­men­stö­ße zu unter­su­chen und die geeig­nets­ten Maß­nah­men fest­zu­le­gen, um die­se Vor­fäl­le und ihre Fol­gen zu minimieren".

Nach­rich­ten aus Poli­zei und Justiz

Alb­ufei­ra: Lach­gas beschlagnahmt

Die Poli­zei beschlag­nahm­te am 24. Okto­ber in Alb­ufei­ra bei 13 Fal­schen Lach­gas. Eine davon wur­de bei einer Stra­ßen­kon­trol­le eines Fahr­zeugs und 12 in einem Nacht­club sicher­ge­stellt. Das Ter­ri­to­ri­al­kom­man­do Faro der GNR beschlag­nahm­te an die­sem Sonn­tag über die ter­ri­to­ria­le Unter­ab­tei­lung Alb­ufei­ra 13 Kanis­ter mit Distick­stoff­oxid (auch bekannt als Lach­gas) in zwei ver­schie­de­nen Situa­tio­nen in der Gemein­de Alb­ufei­ra. Drei Ver­däch­ti­ge erhiel­ten ent­spre­chen­de Ord­nungs­wid­rig­keits­be­schei­de. Das Nacht­lo­kal wur­de geschlossen.

Por­tu­gal: Schwarz­markt für Lach­gas im Fokus

Die Sicher­heits­be­hör­den sind aktu­ell sehr besorgt über einen wach­sen­den Schwarz­markt für Distick­stoff­oxid, land­läu­fig als Lach­gas bekannt. In den letz­ten Mona­ten wur­den vor allem in Nacht­klubs immer wie­der gro­ße Men­gen des als Rausch­mit­tels kon­su­mier­ten Gases beschlag­nahmt, z. B. in Alb­ufei­ra, Alma­da und Mon­te da Capa­ri­ca. Für João Gou­lão (Foto), Prä­si­dent der Sucht­be­hör­de SICAD, ist die­se Ent­wick­lung „nicht zum Lachen“. Denn das Inha­lie­ren von Lach­gas kann bei einer Über­do­sis töd­lich sein. Die Wir­kung des Gases, das angeb­lich das Gefühl der Ent­span­nung und des Rau­sches ver­mit­telt und unkon­trol­lier­tes Lachen her­vor­ruft, hält nur weni­ge Minu­ten an, was dazu führt, dass die Leu­te eine Wie­der­ho­lung des Erleb­nis­ses wün­schen, warnt Gou­lão – und genau dann bestehe die Gefahr einer mög­li­chen Überdosis.
Des­halb hat die SICAD Gesprä­che mit Infar­med und der Zoll­be­hör­de sowie der ASAE (Agen­tur für Gesund­heit und Sicher­heit) geführt, um her­aus­zu­fin­den, wie die­ses Gas über­haupt nach Por­tu­gal gelangt. Dabei sind sie auf eine Rei­he von Web­sites gesto­ßen, die unver­ho­len Lach­gas offe­rie­ren. So gibt Sei­ten mit den Namen „pt enjoy gas“, „laug­hing gas pt" und „laug­hing gas port­i­mao', die behaup­ten, inner­halb von 30 Minu­ten "über­all in Por­ti­mão" lie­fern zu können.

Alb­ufei­ra: Zwei Fest­nah­men wegen Drogenhandels

Die Poli­zei hat am 24. Okto­ber zwei Män­ner im Alter von 24 und 33 Jah­ren wegen Dro­gen­han­dels und qua­li­fi­zier­ter Sach­be­schä­di­gung in der Gemein­de Alb­ufei­ra fest­ge­nom­men. Der 24-jäh­ri­ge Ver­däch­ti­ge wur­de auf fri­scher Tat beim Dro­gen­han­del erwischt. Die Poli­zei beschlag­nahm­te 10 Dosen Haschisch. Der 33-jäh­ri­ge Ver­däch­ti­ge wur­de ver­haf­tet, weil er auf offe­ner Stra­ße ran­da­lier­te und dabei Müll­ton­nen und gepark­te Autos beschädigte.

Mon­te Gordo: Kata­ly­sa­tor-Die­be verhaftet

Die Poli­zei hat am 22. Okto­ber in Mon­te Gordo zwei Män­ner im Alter von 37 und 44 Jah­ren wegen Dieb­stahls eines Kata­ly­sa­tors fest­ge­nom­men. Nach einer Anzei­ge aus der Bevöl­ke­rung konn­ten die Beam­ten die Die­be auf einem Park­platz auf fri­scher Tat ertappen.

Alte: Jeep-Safa­ri endet tragisch

Eine Jeep-Safa­ri in den Hügeln bei Machei­ra (Alte) ende­te am 29. Okto­ber auf tra­gi­sche Wei­se. Ein schwe­rer Unfall des Fahr­zeugs for­der­te ins­ge­samt acht Opfer. Eine 30-jäh­ri­ge schwan­ge­re fran­zö­si­sche Tou­ris­tin starb noch am Unfall­ort. Wei­te­re fünf Schwer­ver­letz­te, dar­un­ter drei Kin­der, und zwei Leicht­ver­letz­te befin­den sich der­zeit zur Behand­lung in den Kran­ken­häu­sern von Faro und Por­ti­mão. Nach Anga­ben der Behör­den han­delt es sich neben dem por­tu­gie­si­schen Fah­rer um Per­so­nen aus Deutsch­land, den Nie­der­lan­den und Frank­reich. Der Unfall ereig­ne­te sich in schwer zugäng­li­chem Gebiet, so dass die Ret­tungs­teams die Unfall­op­fer zu Fuß abtrans­por­tie­ren muss­ten. Ins­ge­samt waren 59 Ein­satz­kräf­te vor Ort, die von 24 Fahr­zeu­gen und einem Hub­schrau­ber unter­stützt wurden.

Quar­tei­ra: 312 Kilo Muscheln beschlagnahmt

Die Küs­ten­wa­che hat am 29. Okto­ber im Fische­rei­ha­fen von Quar­tei­ra 312 Kilo ille­gal gefan­ge­ne Muscheln (Spi­su­la soli­da) beschlag­nahmt. Auf den 45-jäh­ri­gen Ver­däch­ti­gen war­tet jetzt ein hohes, unter Umstän­den fünstel­li­ges, Bußgeld.

Susanne Tenzler-Heusler
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Susanne Tenzler-Heusler

Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin