Algarve News: 13. bis 19. September 2021


Mach mit: Tei­le die­sen Bei­trag mit Freun­den!

Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 37/2021: Algar­ve: Stren­ge­re Regeln für Grot­ten-Tou­ris­mus | Algar­ve: 35 Mil­lio­nen gegen Was­ser­ver­schwen­dung | Cata­pla­na-Fes­ti­val in Cas­tro Marim | Geist­li­che Musik in Lagoa | Por­tu­gal: Fach­kräf­te­man­gel im Tou­ris­mus | Neu­es Por­tal wirbt für Wein­tou­ris­mus | Por­tu­gal: Wein­ex­port boomt | Por­tu­gal: Bier­pro­duk­ti­on sinkt | Lis­sa­bon: Hier gibt es jetzt Vagi­na-Waf­feln | Nach­rich­ten aus Poli­zei und Jus­tiz – unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nach­rich­ten!

  • Por­tu­gal-Kri­mi: „Stür­mi­sche Algar­ve“ – Ana­be­la Sil­va ermit­telt wie­der :Portugal-Krimi: „Stürmische Algarve“ – Anabela Silva ermittelt wieder
    Seit 14. Sep­tem­ber ist die neu­es­te Sto­ry um die fre­che Jour­na­lis­tin Ana­be­la Sil­va und „Ihren“ Kom­mis­sar João Almei­da im Buch­han­del. Der vier­te Band der belieb­ten Ana­be­la Rei­he ist – wie auch sei­ne Vor­gän­ger – weit mehr als nur ein guter und span­nen­der Kri­mi. Er ist eben­so Rei­se­füh­rer wie Repor­ta­ge über por­tu­gie­si­sches Leben und Den­ken auf …

 

Algarve: Strengere Regeln für Grotten-Tourismus

Die por­tu­gie­si­sche Umwelt­be­hör­de (APA) befür­wor­tet stren­ge­re Regeln für den Küs­ten­tou­ris­mus an der Algar­ve. Im Blick­punkt ste­hen beson­ders die zahl­rei­chen berühm­ten Mee­res­höh­len- und ‑grot­ten. „Wir wol­len in eini­gen Küs­ten­ge­bie­ten "Nut­zungs­be­din­gun­gen" ein­füh­ren, die zum Bei­spiel die Anzahl der Per­so­nen und die Grö­ße der Aus­flugs­boo­te begren­zen, die in die­se Höh­len ein­fah­ren dür­fen", sag­te Pedro Coel­ho, der Lei­ter des Umwelt­ver­ban­des. Es gehe dar­um, Gebie­te mit "hohem natür­li­chem Wert" zu schüt­zen, die unter dem Druck des Tou­ris­mus lei­den, wie z.B. die berühm­te Mee­res­höh­le Ben­agil in Lagoa. Hier bekla­gen vie­le Ein­hei­mi­sche und Geschäfts­in­ha­ber seit lan­gem einen regel­rech­ten "Über­tou­ris­mus" mit kata­stro­pha­len Fol­gen für die Umwelt und den Charme der Regi­on. Als schlimms­te Pro­ble­me wer­den ille­ga­les Par­ken, die Miss­ach­tung der War­nun­gen der Ret­tungs­schwim­mer und die Ver­schmut­zung durch Fäka­li­en genannt. Die Covid-19-Pan­de­mie hat aktu­ell zu einem Rück­gang der Besu­cher­zah­len geführt, aber die Behör­den wol­len mit den neu­en Maß­nah­men sicher­stel­len, dass die glei­chen Pro­ble­me nicht wie­der auf­tre­ten, wenn sich die Gesell­schaft lang­sam von der Pan­de­mie erholt.

Algarve: 35 Millionen gegen Wasserverschwendung

Die Inter­kom­mu­na­le Gemein­schaft der Algar­ve AMAL erhält für den Zeit­raum 2021–2025 35 Mil­lio­nen Euro, um die Was­ser­ver­sor­gungs­net­ze an der Algar­ve im Rah­men des Reco­very and Resi­li­en­ce Pro­gram (RRP) zu sanie­ren und zu opti­mie­ren. Im RRP sind für den regio­na­len Was­ser­ef­fi­zi­enz­plan der Algar­ve Gesamt­in­ves­ti­tio­nen in Höhe von 200 Mil­lio­nen Euro vor­ge­se­hen. Die jetzt frei gege­be­nen Mit­tel wer­den zu 100 % für die Reno­vie­rung und Sanie­rung sowie für die Ver­bes­se­rung des Betriebs­ma­nage­ments der Ver­sor­gungs­net­ze ver­wen­det, um Was­ser­ein­spa­run­gen zu erzie­len. Die Haupt­nutz­nie­ßer die­ser Inves­ti­ti­on sind die Betrei­ber der Was­ser­ver­sor­gungs­net­ze, d. h. Gemein­den, kom­mu­na­le Unter­neh­men und Kon­zes­sio­nä­re für den Betrieb und die Ver­wal­tung der öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­gungs­diens­te. Bei der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung han­delt sich um einen zu 100 % nicht rück­zahl­ba­ren Zuschuss, der aus dem EU-Fonds Next Genera­ti­on finan­ziert wird. Nach den neu­es­ten Daten der Regu­lie­rungs­be­hör­de für Was­ser und Abfall betrug der Was­ser­ver­lust in den Ver­sor­gungs­net­zen allein 2019 fast 188 Mil­li­ar­den Liter.

 

Cataplana-Festival in Castro Marim

Cata­pla­na als Gericht gehört zum Bes­ten, was die tra­di­tio­nel­le por­tu­gie­si­sche Küche zu bie­ten hat. Seit dem 13. Sep­tem­ber und noch bis zum 18. Okto­ber fin­det in Cas­tro Marim und in Altu­ra an der Ost­algar­ve das "Cata­pla­na Fes­ti­val" statt. Vier­zehn Restau­rants betei­li­gen sich an der Initia­ti­ve, und bie­ten min­des­tens zwei Arten von Cata­pla­na zu attrak­ti­ven Prei­sen an. "Obwohl die Mee­res­früch­te-Cata­pla­na am belieb­tes­ten ist, gibt es auch Cata­pla­nas mit Tin­ten­fisch, Kabel­jau, See­teu­fel, Zick­lein und Schwei­ne­fi­let“, heißt es in der Ankün­di­gung.
Das "Cata­pla­na Fes­ti­val" zielt dar­auf ab, "die loka­le Kul­tur, Wirt­schaft und Gas­tro­no­mie zu för­dern und zu unter­stüt­zen, das Publi­kum anzu­zie­hen, das Qua­li­tät und gas­tro­no­mi­sche Unter­schie­de sucht, und so die wirt­schaft­li­che Dyna­mik anzu­kur­beln, die in den letz­ten zwei Jah­ren beson­ders geschwächt war", erklärt die Gemein­de. Die Lis­te der teil­neh­men­den Restau­rants gibt es hier. Alles über die Cata­pla­na-Geschich­te hat Koch Chris­toph Höver für Algar­ve für Ent­de­cker schon 2019 zusam­men­ge­tra­gen.

 

Lagoa wird Gastgeber für geistliche Musik

Der Kul­tur­ver­ein Idei­as do Levan­te und die Stadt­ver­wal­tung von Lagoa haben die ers­te Aus­ga­be des Fes­ti­vals für sakra­le Musik ange­kün­digt, das im Okto­ber und Novem­ber statt­fin­den wird. In einer Mit­tei­lung an die Pres­se erklärt der Ver­ein, das Ziel sei es, "das reli­giö­se künst­le­ri­sche Erbe von Lagoa zu för­dern, die Kon­zer­tor­te in der Gemein­de zu dezen­tra­li­sie­ren, die Men­schen mit reli­giö­sen Räu­men, Künst­lern und Instru­men­ten ver­traut zu machen und Wer­ke in- und aus­län­di­scher Kom­po­nis­ten vor­zu­stel­len.“
Die Kon­zer­te wer­den im Okto­ber und Novem­ber jeden Sonn­tag um 17 Uhr statt­fin­den. Das ers­te Kon­zert mit Grace Bor­gan (Quer­flö­te), die in der Ermi­da de Nos­sa Sen­ho­ra da Rocha in Por­ches auf­tritt, wird am 3. Okto­ber online gestreamt.
Das ers­te öffent­li­che Kon­zert fin­det am 10. Okto­ber mit Jor­ge Félix (Cem­ba­lo) in der Igre­ja da Mise­ricór­dia in Lagoa statt, wäh­rend Salomé Mati­as (Quer­flö­te) und Tia­go San­tos (Kla­ri­net­te) am 17. Okto­ber gemein­sam in der Igre­ja de S. Fran­cis­co de Assis in Par­chal auf­tre­ten wer­den. Die letz­ten bei­den Kon­zer­te im Okto­ber bestrei­ten das Quin­te­to Sull'a Cor­da, das am 24. Okto­ber in der Igre­ja de Nos­sa Sen­ho­ra da Luz in Lagoa auf­tritt, und Dell'Acqua, der am 31. Okto­ber in der Igre­ja de Nos­sa Sen­ho­ra da Encar­na­ção in Por­ches zu hören sein wird.
Alle Kon­zer­te sind kos­ten­los, aller­dings ist die Kapa­zi­tät begrenzt. Das voll­stän­di­ge Pro­gramm der Ver­an­stal­tung steht hier.

Portugal: Gastgewerbe und Tourismus finden keine Mitarbeiter

Gast­stät­ten­be­trie­be und Tou­ris­mus­un­ter­neh­men in Por­tu­gal haben in die­sem Jahr enor­me Schwie­rig­kei­ten, neue Mit­ar­bei­ter zu fin­den. In einer Erklä­rung des por­tu­gie­si­schen Hotel- und Gas­tro­no­mie-Ver­bands (AHRESP) heißt es: „Aus der jüngs­ten Umfra­ge der AHRESP geht her­vor, dass 84 % der Gast­stät­ten-Betrie­be und 57 % der Beher­ber­gungs­be­trie­be in die­sem Jahr Schwie­rig­kei­ten hat­ten, neue Mit­ar­bei­ter ein­zu­stel­len". Dies sei „nach wie vor eines der Hin­der­nis­se, die die Erho­lung des Tou­ris­mus und der natio­na­len Wirt­schaft gefähr­den könn­ten". Die Grün­de lie­gen auf der Hand. Vie­le Beschäf­tig­te muss­ten sich in den Schließ­zei­ten der Pan­de­mie in ande­ren Bran­chen einen Job suchen. Der AHRESP hält es des­halb für " drin­gend erfor­der­lich, Mecha­nis­men zu schaf­fen, die die Ein­stel­lung und Qua­li­fi­zie­rung von Human­res­sour­cen unter­stüt­zen und erleich­tern". Gleich­zei­tig for­dert er spe­zi­el­le finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für Bars und Nacht­clubs, die sich jetzt auf ihre Wie­der­eröff­nung vor­be­rei­ten.

Portugal: Neues Portal für Weintourismus online

Auf der Wein­tou­ris­mus­kon­fe­renz der Welt­or­ga­ni­sa­ti­on für Tou­ris­mus, die in kürz­lich in Mon­s­araz (Alen­te­jo) statt­fand, wur­de die digi­ta­le Platt­form https://www.portuguesewinetourism.com/ vor­ge­stellt. Die­se bün­delt das natio­na­le Ange­bot im Bereich des Wein­tou­ris­mus, soll ihm auf dem Bin­nen­markt wie auf den Außen­märk­ten zu grö­ße­rer Bekannt­heit ver­hel­fen und als Anker für die inter­na­tio­na­le Wer­bung die­nen. Das von Turis­mo de Por­tu­gal betrie­be­ne Por­tal ist der bevor­zug­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal für das natio­na­le Wein­tou­ris­mus­an­ge­bot und wird von den regio­na­len Tou­ris­mus­för­de­rungs­agen­tu­ren und Unter­neh­men der Bran­che unter­stützt.
Da es im Wein­tou­ris­mus eine Viel­zahl von Akteu­ren unter­schied­li­cher Berei­che gibt, hat die Regie­rung einen Akti­ons­plan Wein­tou­ris­mus ent­wi­ckelt, mit dem Ziel, die Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Wein- und der Tou­ris­mus­bran­che zu ver­stär­ken und Berei­che wie Ange­bot, Wer­bung und Ver­mark­tung geziel­ter zu koor­di­nie­ren. In die­sem Zusam­men­hang wies die por­tu­gie­si­sche Staats­se­kre­tä­rin für Tou­ris­mus Rita Mar­ques dar­auf hin, dass aktu­ell unge­fähr 10% der Urlau­ber in Por­tu­gal Wein-Tou­ris­ten sind.

Portugal: Weinexport boomt

In den ers­ten sie­ben Mona­ten des Jah­res hat Por­tu­gal 191 Mil­lio­nen Liter Wein im Wert von 519,5 Mil­lio­nen Euro ins Aus­land ver­kauft. Das ist ein Anstieg von 13,74 % beim Wert und fast 10 % beim Volu­men in einem Jahr, das trotz der Pan­de­mie bereits ein gro­ßes exter­nes Wachs­tum auf­wies. Der Prä­si­dent des Wein­ver­ban­des Vini­Por­tu­gal Fre­der­i­co Fal­cão rech­net damit, das die por­tu­gie­si­sche Wein­bran­che im Jahr 2023 sogar eine Mil­li­ar­de Euro Umsatz im Aus­land erzielt
Was die Märk­te betrifft, so hat Por­tu­gal sei­ne Posi­ti­on in prak­tisch allen Län­dern, mit Aus­nah­me von Ango­la, aus­baut. Das Land, das frü­her das wich­tigs­te Ziel für por­tu­gie­si­sche Wei­ne war, liegt heu­te mit beschei­de­nen 13 Mil­lio­nen Euro, 17,8 % weni­ger als 2020, auf Platz 12. Alle ande­ren gro­ßen Märk­te des Sek­tors wach­sen hin­ge­gen, die meis­ten davon zwei­stel­lig. Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en ver­zeich­nen einen Anstieg um 10,34 % auf 67,3 Mio. bzw. 43 Mio. Euro, wäh­rend die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Deutsch­land um 14,31 % bzw. 12,4 % auf ins­ge­samt 65 Mio. bzw. 33 Mio. Euro zule­gen. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der bra­si­lia­ni­sche Markt, der um 33,02% auf 40,3 Mil­lio­nen Men­schen wächst.

 

 

 

Kauf-Tipp: „Stür­mi­sche Algar­ve“, der vier­te Kri­mi um die fre­che Jour­na­lis­tin Ana­be­la Sil­va und Kom­mis­sar João Almei­da ist erschie­nen. Jetzt bestel­len: Caro­li­na Con­rad, "Stür­mi­sche Algar­ve", der vier­te Kri­mi-Band um Ana­be­la Sil­va. ISBN-13: 978–3499007569. Auch als eBook.

 

 

 

Portugal: Bierproduktion wegen Corona gesunken

Laut der Stu­die "Macroeco­no­mic Impacts of the Brewing Sec­tor" von Nova SBE ist die Bier­pro­duk­ti­on in Por­tu­gal im ver­gan­ge­nen Jahr auf­grund der Covid-19-Pan­de­mie im Ver­gleich zu 2019 um 7,2 % gesun­ken und der inlän­di­sche Bier­kon­sum um 14,4%. "Die­ser Rück­gang ist vor allem auf die durch Covid-19 ver­ur­sach­te Pan­de­mie­kri­se und die Maß­nah­men zur Bekämp­fung der Pan­de­mie, wie die Schlie­ßung aller Ein­rich­tun­gen des HoRe­Ca-Kanals [Hotels, Restau­rants und Cafés], zurück­zu­füh­ren", heißt es in der Stu­die, die in in Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­band Cer­vejei­ros de Por­tu­gal erstellt wor­den ist.
Dabei ist der por­tu­gie­si­sche Braue­rei­sek­tor eine öko­no­mi­sche Macht, wie die Stu­die außer­dem fest­stell­te. Der Sek­tor sei ver­ant­wort­lich für "51.739 direk­te und indi­rek­te Arbeits­plät­ze – 1,69 Pro­zent der in Por­tu­gal geschaf­fe­nen und/oder erhal­te­nen Arbeits­plät­ze. Im Jahr vor der aktu­el­len Pan­de­mie erwies sich der Sek­tor als äußerst pro­duk­tiv und trug rund 2.602 Mil­lio­nen Euro zur Wert­schöp­fung der por­tu­gie­si­schen Wirt­schaft bei, was 1,53 Pro­zent des natio­na­len BIP ent­spricht". 2019 war der "his­to­ri­scher­Mei­len­stein in der por­tu­gie­si­schen Bier­in­dus­trie“. In jenem Jahr erreich­te das Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men das 710 Mil­lio­nen Liter. Im Land wur­den 550 Mil­lio­nen Litern Bier getrun­ken.

 

Lissabon: Hier gibt es jetzt Vagina-Waffeln

Das Por­tal NiT hat jetzt einen Arti­kel über ein gas­tro­no­misch-tou­ris­ti­sches Phä­no­men in der por­tu­gie­si­schen Haupt­stadt berich­tet. In der Bäcke­rei „La Puta­ria“ gibt es jetzt Waf­feln in Vagi­na-Form zu kau­fen. Sie kön­nen mit ver­schie­de­nen Top­pings pro­biert wer­den: Zart­bit­ter­scho­ko­la­de, wei­ße Scho­ko­la­de, Voll­milch­scho­ko­la­de, rosa­far­be­ne Scho­ko­la­de und Schlag­sah­ne mit Kit­Kat. Außer­dem kön­nen Kokos­nuss, Pis­ta­zie, Dul­ce de Leche und far­bi­ges Gra­nu­lat als Belag gewählt.
Schon im August hat­te der Waf­fe­l­aden im Bair­ro Alto für Auf­se­hen gesorgt. Damals hat­ten die Inha­ber Robert Kra­mer und Julia­na Lopes Penis-Waf­feln für stun­den­lan­ge Schlan­gen gesorgt. Hier gibt es das pas­sen­de Video dazu.

 

Nachrichten aus Polizei und Justiz

Salir: Johannesbrot-Diebe gestellt

Die Poli­zei hat 11. Sep­tem­ber in Salir zwei Män­ner im Alter von 26 und 29 Jah­ren wegen Dieb­stahls von Johan­nis­brot gestellt. Sie wur­den beim Auf­la­den des Diebs­gu­tes erwischt. Die Beam­ten beschlag­nahm­ten 150 Kilo Johan­nis­brot sowie das Fahr­zeug. Das Johan­nis­brot wur­de sei­nem recht­mä­ßi­gen Besit­zer zurück­ge­ge­ben.

Andalusien: Illegaler Muschelhandel aufgedeckt

Beam­te des spa­ni­schen Natur­schutz­diens­tes (SEPRONA) der Guar­dia Civil von Huel­va haben im Rah­men der so genann­ten "CARDIIDAE"-Operation in ver­schie­de­nen Regio­nen Anda­lu­si­ens eine kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­ti­on aus­ge­ho­ben, die "ille­ga­len Muschel­fang" in gro­ßen Stil betrie­ben hat. Die Muscheln, die größ­ten­teils in Por­tu­gal ille­gal gefan­gen wur­den, wur­den mit gefälsch­ten Fang- und Trans­port­pa­pie­ren nach Spa­ni­en ein­ge­führt. Vier Per­so­nen wur­den ver­haf­tet, gegen fünf wei­te­re wird ermit­telt. "Die­se Ope­ra­ti­on ziel­te dar­auf ab, den ille­ga­len Fang von leben­den Muscheln aus ande­ren Län­dern und deren anschlie­ßen­de Ver­mark­tung und Ver­füg­bar­keit für den End­ver­brau­cher in ver­schie­de­nen Tei­len Spa­ni­ens und Euro­pas zu bekämp­fen", so die Erklä­rung der Guar­dia Civil. Bei Inspek­tio­nen in ver­schie­de­nen Ver­sand- und Rei­ni­gungs­zen­tren sowie in Aqua­kul­tur­anla­gen wur­den außer­dem 16 Ton­nen leben­de Muscheln und eine gro­ße Men­ge an Unter­la­gen beschlag­nahmt.

Ria Formosa-Fest 2017 in Faro

Portimão: Drogenhändler verhaftet

Die Poli­zei hat am 15. Sep­tem­ber in Por­ti­mão einen 32-jäh­ri­gen Mann wegen Dro­gen­han­dels und einen 62-jäh­ri­gen Mann wegen Besit­zes einer ver­bo­te­nen Waf­fe fest­ge­nom­men. Die Ver­haf­tung erfolg­te im Anschluss an eine Unter­su­chung der Kri­mi­nal­po­li­zei von Por­ti­mão, die im Auf­trag der Staats­an­walt­schaft von Por­ti­mão eine Haus­durch­su­chung durch­führ­te, bei der 143 Ein­zel­do­sen Haschisch, 02 Ein­zel­do­sen Koka­in und eine umge­bau­te Schuss­waf­fe sicher­ge­stellt wur­den. Eben­falls am 15. Sep­tem­ber ver­haf­te­te die Poli­zei einen wei­te­ren Mann im Alter von 28 Jah­ren wegen Dro­gen­han­dels. In sei­nem Auto wur­den 31 Ein­zel­do­sen Koka­in ent­deckt. Bei der Annä­he­rung an das Fahr­zeug, in dem er unter­wegs war, ver­such­te der Ver­däch­ti­ge, ein Paket zu ver­ste­cken, das 31 Ein­zel­do­sen Koka­in ent­hielt. Der­sel­be wur­de auch wegen Fah­rens unter Alko­hol­ein­fluss ange­klagt.

Portimão: Einbruchsserie aufgeklärt

Die Poli­zei hat am 15. Sep­tem­ber einen 43-jäh­ri­gen Mann wegen diver­ser Woh­nungs­ein­brü­che in den letz­ten Mona­ten in der Gemein­de Por­ti­mão fest­ge­nom­men. Bei einer Haus­durch­su­chung wur­den meh­re­re gestoh­le­ne Gegen­stän­de beschlag­nahmt, dar­un­ter vier Lap­tops, drei Tablets, zehn USB-Flash-Lauf­wer­ke, drei Ruck­sä­cke, zwei trag­ba­re Mul­ti­me­dia-Play­er, eine Smart­watch, ein Fern­glas, vier Son­nen­bril­len, zwei trag­ba­re Bat­te­rie­la­de­ge­rä­te sowie Klei­dung, Par­füms und Schmuck­stü­cke.

Susanne Tenzler-Heusler

Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin