Tourismus: An der Algarve soll schneller geimpft werden

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Die por­tu­gie­si­sche Impf-Task-For­ce hat offen­bar zuge­sagt, die Impf­kam­pa­gne in der Algar­ve zu beschleu­ni­gen. Das teil­te zumin­dest der por­tu­gie­si­sche Hotel- und Gast­stät­ten­ver­band (AHP) heu­te in einer Erklä­rung mit. Er hat­te ver­gan­ge­ne Woche gefor­dert, der Algar­ve im natio­na­len Impf­pro­gramm Prio­ri­tät ein­zu­räu­men, da die Regi­on "die wich­tigs­te tou­ris­ti­sche Desti­na­ti­on in Por­tu­gal" ist und die Wirt­schaft "größ­ten­teils von die­sem Sek­tor abhängt"."Mit gro­ßer Erwar­tung neh­men wir die Bestä­ti­gung unse­res Vor­schlags ent­ge­gen, die Imp­fung von Ein­woh­nern und Tou­ris­mus­fach­leu­ten in der Regi­on Algar­ve, dem wich­tigs­ten natio­na­len Rei­se­ziel, zu beschleu­ni­gen. In einer Zeit, in der es bereits mög­lich ist, Tou­ris­ten aus eini­gen Märk­ten, ein­schließ­lich der Bri­ten, an die Algar­ve zu holen, ist das für den Tou­ris­mus an der Algar­ve von ent­schei­den­der Bedeu­tung", sag­te dazu Raul Mar­tins, Prä­si­dent der AHP (Foto). Wie der Ver­band betont, ent­fal­len auf die Algar­ve im Nor­mal­fall 33% aller Über­nach­tun­gen aus­län­di­scher Urlau­ber in Por­tu­gal und rund 1,2 Mil­li­ar­den Euro an Tou­ris­mus­ein­nah­men (2019).
Da die meis­ten älte­ren Bür­ger der Algar­ve (und des Lan­des) bereits geimpft wur­den oder geimpft wer­den, wird die­ser "Schub" haupt­säch­lich auf die jün­ge­ren Bür­ger der Regi­on abzie­len, erklär­te AHP-Geschäfts­füh­re­rin Cris­ti­na Siza Viei­ra, „denn die gesam­te Bevöl­ke­rung kommt mit dem Tou­ris­mus­sek­tor in Kon­takt". Das habe zudem einen drei­fa­chen Effekt: „Es beru­higt die Bevöl­ke­rung, die­je­ni­gen, die uns besu­chen, und hebt uns von unse­ren Wett­be­wer­bern ab“, so Siza Viei­ra.

Foto: Vas­co Célio/LUSA

Laut offi­zi­el­len Anga­ben (Stand 9. Mai) wur­den an der Algar­ve ins­ge­samt 155.336 Men­schen geimpft. 26% erhiel­ten die ers­te Dosis, 10% bereits bei­de Imp­fun­gen.  Die­se Zah­len hat­te wohl auch Por­tu­gals Prä­si­dent Mar­ce­lo Rebelo de Sou­sa im Hin­ter­kopf, der heu­te Wie­der­eröff­nung des Lan­des für "nicht lebens­not­wen­di­ge Rei­sen" als ers­ten Schritt zur Erho­lung der Wirt­schaft bezeich­ne­te. Dies sei ein Zei­chen, dass die "hel­le­re Zukunft", auf die so vie­le gewar­tet hat­ten, näher rücke.

Innen­mi­nis­ter Cab­ri­ta rief unter­des­sen alle Tou­ris­ten, die Por­tu­gal besu­chen, dazu auf, "strikt die Regeln" zu respek­tie­ren, die im Land zur Bekämp­fung von Covid-19 in Kraft sind, und wies dar­auf hin, dass die Pan­de­mie "noch nicht vor­bei ist". Bis Ende der Woche wer­den nach ver­schie­de­nen Medi­en­be­rich­ten rund 25.000 aus­län­di­sche Urlau­ber (haupt­säch­lich Bri­ten) an der Algar­ve erwar­tet. Die ers­ten hat­te João Fer­nan­des (Foto), Tou­ris­mus-Chef der Algar­ve, am 17. Mai per­sön­lich am Fluga­fen Faro begrüßt.

Foto: Sul Infor­ma­ção, Nuno Cos­ta

 

 

 

 

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Susanne Tenzler-Heusler

Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin

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