Algarve News: 26. Oktober bis 01. November 2020


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Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 44/2020: Covid-19: Teil-Lock­down für 7 Mil­lio­nen | Algar­ve: Kam­pa­gne für Wohn­mo­bi­lis­ten | Algar­ve: Hotels schlie­ßen im Win­ter | Algar­ve: 365 Algar­ve – wie geht es wei­ter? | Algar­ve: MotoGP ohne Zuschau­er| Faro: Mil­lio­nen für Park-Reno­vie­rung | Nach­rich­ten aus Poli­zei und Jus­tiz – unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nach­rich­ten!

     

    Covid-19: Teil-Lockdown für 7 Millionen / São Brás de Alportel an der Algarve betroffen

    Zur Ein­däm­mung der Coro­na-Pan­de­mie in Por­tu­gal hat die Regie­rung einen Teil-Lock­down ab Mitt­woch ange­kün­digt. Er gilt für rund 70 Pro­zent der Bevöl­ke­rung und soll nicht ganz so strikt aus­fal­len wie im Früh­jahr, wie Minis­ter­prä­si­dent Anto­nio Cos­ta am Sams­tag­abend in Lis­sa­bon mit­teil­te. Maß­nah­men, die seit etwa zehn Tagen in drei Gemein­den im Nor­den des Lan­des gel­ten, sol­len ab 4. Novem­ber bis zum 15. Novem­ber auf 121 von ins­ge­samt 308 Kom­mu­nen mit rund 7 Mil­lio­nen Ein­woh­nern aus­ge­wei­tet wer­den. Hier habe die Zahl der Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000 Ein­woh­ner bin­nen 14 Tagen die Zahl von 240 pro 100.000 Ein­woh­ner über­stie­gen. Die ein­zi­ge Algar­ve-Gemein­de auf der Lis­te ist São Brás de Alpor­tel.
    Die Men­schen in den betrof­fe­nen Gebie­ten hät­ten ab dann die "Bür­ger­pflicht", mög­lichst zu Hau­se zu blei­ben, sag­te Cos­ta. Die Schu­len sol­len geöff­net blei­ben. Es han­delt sich nicht um eine strik­te Aus­gangs­sper­re, da die Men­schen ihre Häu­ser ver­las­sen dürf­ten, um zur Arbeit, zum Arzt oder zu einem pfle­ge­be­dürf­ti­gen Ange­hö­ri­gen zu gehen, wie Cos­ta sag­te. Auch sol­len kur­ze Spa­zier­gän­ge sowie der Besuch von Restau­rants wei­ter erlaubt sein. Gas­tro­no­mie­be­trie­be dür­fen jedoch weni­ger Men­schen bedie­nen und müs­sen frü­her schlie­ßen. Wo immer mög­lich, sol­le zur Heim­ar­beit gewech­selt wer­den, sag­te Cos­ta. Wochen­märk­te unter frei­em Him­mel und ande­re Markt­ver­an­stal­tun­gen sei­en künf­tig ver­bo­ten. Die Lis­te der betrof­fe­nen Kom­mu­nen wer­de alle 14 Tage über­prüft. Cos­ta beton­te, die Maß­nah­men sei­en unum­gäng­lich, um einen Zusam­men­bruch des Gesund­heits­sys­tems zu ver­hin­dern. Ande­rer­seits müs­se aber auch die Wirt­schaft am Lau­fen gehal­ten wer­den.
    Eine umfang­rei­che Über­sicht hat Safe Com­mu­nities Por­tu­gal  zusam­men­ge­stellt. Außer­dem wur­de beschlos­sen, den Kata­stro­phen­zu­stand (estado de cala­mi­dade) bis 15. Novem­ber zu ver­län­gern.

    Der Teil-Lock­down betrifft aktu­ell fol­gen­de Kom­mu­nen: Alcá­cer do Sal, Alco­che­te, Alen­quer, Alfân­de­ga da Fé, Ali­jó, Alma­da, Ama­do­ra, Ama­ran­te, Ama­res, Arou­ca, Arru­da dos Vin­hos, Avei­ro, Azam­bu­ja, Baião, Bar­ce­los, Bar­rei­ro, Batalha, Beja, Bel­mon­te, Bena­ven­te, Bor­ba, Bra­ga, Bra­gan­ça, Cabe­ce­i­ras de Bas­to, Cada­val, Camin­ha, Car­ta­xo, Cas­cais, Cas­te­lo Bran­co, Cas­te­lo de Pai­va, Cel­ori­co de Bas­to, Cha­mu­s­ca, Cha­ves, Cin­fães, Con­s­tân­cia, Covil­hã, Espin­ho, Espo­sen­de, Estre­moz, Fafe, Fel­guei­ras, Figuei­ra da Foz, For­nos de Algod­res, Fun­dão, Gon­domar, Guar­da, Gui­marães, Idan­ha-a-Nova, Lis­boa, Lou­sa­da, Lou­res, Mace­do de Cavalei­ros, Mafra, Maia, Mar­co de Cana­veses, Mato­s­in­hos, Mesão Frio, Moga­dou­ro, Moi­men­ta da Bei­ra, Moita, Mon­dim de Bas­to, Mon­ti­jo, Mur­ça, Odi­ve­las, Oei­ras, Oli­vei­ra de Aze­mé­is, Oli­vei­ra de Fra­des, Ovar, Paços de Fer­rei­ra, Pal­me­la, Pare­des de Cou­ra, Pare­des, Penaco­va, Pena­fiel, Peso da Régua, Pin­hel, Pon­te de Lima, Por­to, Póvoa de Var­zim, Póvoa do Lan­ho­so, Redon­do, Ribei­ra da Pena, Rio Mai­or, Sabro­sa, San­ta Com­ba Dão, San­ta Maria da Fei­ra, San­ta Mar­ta de Pena­guião, San­t­a­rém, San­to Tir­so, São Brás de Alpor­tel, São João da Madei­ra, São João da Pes­quei­ra, Sar­do­al, Seix­al, Sesim­bra, Set­ú­bal, Sever do Vou­ga, Sines, Sin­tra, Sobral de Mon­te Agra­ço, Tabua­ço, Ton­de­la, Tran­co­so, Tro­fa, Vale da Cam­bra, Valen­ça, Valon­go, Via­na do Alen­te­jo, Via­na do Cas­te­lo, Vila do Con­de, Vila Flor, Vila Fran­ca de Xira, Vila Nova de Cer­vei­ra, Vila Nova de Fama­li­cão, Vila Nova de Gaia, Vila Pou­ca de Agui­ar, Vila Real, Vila Velha de Ródão, Vila Ver­de, Vila Viço­sa, Vize­la.

    São Brás de Alportel: Bürgermeister ist überrascht

    Die Gemein­de São Brás de Alpor­tel (10.600 Ein­woh­ner) steht als ein­zi­ge Kom­mu­ne der Algar­ve auf der aktu­el­len Lock­down-Lis­te der por­tu­gie­si­schen Regie­rung. Bür­ger­meis­ter Vítor Guer­rei­ro (Foto) zeigt sich über­rascht, „dass die Gemein­de São Brás de Alpor­tel in die­ser Lis­te von 121 Land­krei­sen des Lan­des auf­ge­führt ist, die als hoch­gra­dig anste­ckungs­ge­fähr­det gel­ten". Sei­nen Anga­ben zufol­ge gibt es in São Brás de Alpor­tel der­zeit 37 akti­ve Fäl­le. Die Mehr­zahl davon (28) sei auf einen Aus­bruch in einem Alters­heim zurück­zu­füh­ren, der jetzt aber "per­fekt unter Kon­trol­le" sei. "Die Stadt­ver­wal­tung von São Brás konn­te die Aus­brei­tung unter Mit­wir­kung der gesam­ten Gemein­de ein­däm­men", sag­te der Bür­ger­meis­ter. Aller­dings unter­gra­be die­se Maß­nah­me "ernst­haft das ohne­hin schon schwie­ri­ge Über­le­ben der loka­len Wirt­schaft, von der das Wohl­erge­hen der Fami­li­en und der Gemein­schaft abhängt. Den­noch sagt die Kom­mu­nal­be­hör­de, sie ver­ste­he "die Dring­lich­keit der Umset­zung von Prä­ven­tiv­maß­nah­men und wir wer­den wei­ter­hin alle Anstren­gun­gen unter­neh­men, um die­se Ergeb­nis­se wei­ter zu ver­bes­sern".

    Portugiesen befürworten harte Maßnahmen

    Die Regie­rung kann sich bei ihrer Pan­de­mie­be­kämp­fung nach wie vor auf die Mehr­heit der por­tu­gie­si­schen Bevöl­ke­rung stüt­zen. Das hat eine Umfra­ge von Axi­mage für JN und TSF erge­ben. So sind z.B. 85% der Befrag­ten grund­sätz­lich mit der Ver­pflich­tung zum Tra­gen einer Mas­ke in der Öffent­lich­keit ein­ver­stan­den, 60% stimm­ten sogar voll­stän­dig zu. 73% der über 65-Jäh­ri­gen spre­chen sich bedin­gungs­los dafür aus.
    Acht von zehn Por­tu­gie­sen befür­wor­ten außer­dem Aus­gangs­sper­ren zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie. Aller­dings spre­chen sich nur noch 39% für einen lan­des­wei­ten kom­plet­ten Lock­down aus, rund 50% leh­nen eine sol­che Maß­nah­me ab. Die Umfra­ge ergab auch, dass die Hälf­te der befrag­ten Por­tu­gie­sen jeman­den kennt, der Covid-19 hat oder hat­te. Dar­über hin­aus sind die Situa­tio­nen, in denen die Por­tu­gie­sen eine Anste­ckung am meis­ten fürch­ten, Par­tys und gro­ße Ver­samm­lun­gen, gefolgt von den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln.

    Algarve: Kampagne will Wohnmobil-Touristen sensibilisieren

    Ille­ga­les Cam­ping hat sich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zu einem ech­ten Ärger­nis ent­wi­ckelt. Das Phä­no­men hat sich in den Coro­na-Mona­ten dras­tisch ver­stärkt, beklag­te u.a. der Ver­ein Rota Vicen­ti­na in einem offi­zi­el­len Kom­mu­ni­que: "Mit gro­ßer Besorg­nis beob­ach­ten die Anwoh­ner einen wach­sen­den Trend zum ille­ga­len Zel­ten und wil­den Cara­va­ning an den Klip­pen und Strän­den der Regi­on, zum miss­bräuch­li­chen Par­ken auf städ­ti­schen Park­plät­zen und an den Strän­den selbst, auf Pri­vat­grund­stü­cken und in ver­bo­te­nen Gebie­ten mit den ent­spre­chen­den Fol­gen für Land­schaft, Umwelt und Sozia­les", klagt der Ver­ein. Die Fol­gen sei­en „eine Spur von Müll und mensch­li­chem Abfall auf den Klip­pen und Strän­den des Natur­parks Süd­west-Alen­te­jo und Cos­ta Vicen­ti­na“.
    Der Tou­ris­mus­ver­band der Algar­ve hat des­halb eine Sen­si­bi­li­sie­rungs­kam­pa­gne gestar­tet, um den Wohn­mo­bil-Boom in gesetz­li­che Bah­nen zu len­ken. Unter dem Mot­to „Triff die bes­te Wahl“, for­dert sie die Wohn­mo­bi­lis­ten auf, auf einem der 35 offi­zi­el­len Cam­ping- und Wohn­wa­gen­plät­ze des Algar­ve Cara­van­ning Net­work in the Algar­ve Regi­on (RAARA) zu par­ken. Die­se offi­zi­el­len Plät­ze sei­en mit "allen not­wen­di­gen Kom­fort- und Sicher­heits­be­din­gun­gen aus­ge­stat­tet sind und bie­ten Was­ser, Elek­tri­zi­tät, Abfall­ent­sor­gung, Wi-Fi und ande­re Dienst­leis­tun­gen an".
    Ziel sei es, so das Frem­den­ver­kehrs­amt, Cam­per davon abzu­hal­ten, in ande­ren Gebie­ten zu par­ken, in denen es kei­ne ange­mes­se­ne Infra­struk­tur und Dienst­leis­tun­gen gibt. "Über Nacht auf Strand­park­plät­zen, an Klip­pen, Dünen und Pini­en­wäl­dern zu par­ken, wirft erns­te Pro­ble­me in Bezug auf Hygie­ne und öffent­li­che Gesund­heit auf, ver­än­dert die öko­lo­gi­sche Sta­bi­li­tät von Schutz­ge­bie­ten und schafft unnö­ti­ge Sicher­heits­ri­si­ken für Wohn­mo­bi­lis­ten", erklär­te Tou­ris­mus­chef João Fer­nan­des.
    Die Kam­pa­gne wird durch Wer­be­ta­feln an Tank­stel­len, in sozia­len Medi­en, über Goog­le Ads und durch ande­re Online- und Off­line-Mit­tel bewor­ben wer­den, sag­te der Tou­ris­mus­ver­band. Ein Wer­be­vi­deo wur­de auch auf die You­Tube-Sei­te von VisitAlgar­ve hoch­ge­la­den.
    Eine Lis­te der offi­zi­el­len Cam­ping- und Wohn­wa­gen­plät­ze an der Algar­ve ist online unter www.autocaravanalgarve.com zu fin­den.

    Foto: Hans-Joa­chim All­gai­er

    Algarve: Über 70% der Hotels schließen im Winter

    Der Prä­si­dent des algar­via­ni­schen Hotel­ver­bands AHETA erwar­tet für die­sen Win­ter deut­lich mehr Hotel­schlie­ßun­gen als üblich.“ In die­sem Jahr lie­gen unse­re Erwar­tun­gen bei etwa 70%, und die­se Zahl könn­te noch höher lie­gen", so Eli­dé­ri­co Vie­gas. In den Vor­jah­ren lag die­se Quo­te bei ca. 50%. Var­gas sieht außer­dem aktu­ell kei­ne Aus­sicht auf bal­di­ge Erho­lung des Tou­ris­mus­ge­schäf­tes. Er hof­fe, dass sich die Situa­ti­on ab Ostern 2012 ver­bes­sern wer­de. Er ver­weist aller­dings auch dar­auf, dass der inter­na­tio­na­le Flug­ver­kehr sicher drei bis Jahr brau­che, um das Vor-Coro­na-Niveau wie­der zu errei­chen.

     

    Kulturprogramm 365 ALGARVE – Wie geht es weiter?

    Erst vor kur­zem hat das Kul­tur­pro­gramm „365 Algar­ve“ erfolg­reich Bilanz gezo­gen. In den vier Jah­ren sei­nes Bestehens wur­den ins­ge­samt 1.900 Ver­an­stal­tun­gen orga­ni­siert und damit 455.000 Men­schen erreicht, davon 93.000 aus dem Aus­land. Seit Mona­ten aber wird immer mal wie­der eine Fort­set­zung in den nächs­ten Jah­ren in Fra­ge gestellt. Jetzt hat die Initia­ti­ve eine pro­mi­nen­te Für­spre­che­rin gewon­nen. Ange­la Fer­rei­ra, Staats­se­kre­tä­rin für das kul­tu­rel­le Erbe, sag­te kürz­lich auf einer Ver­an­stal­tung in Faro: "Es ist sehr wich­tig, dass wir die­se Arbeit – die bereits in der vier­ten Auf­la­ge vor­liegt – fort­set­zen, nicht nur, um loka­le Struk­tu­ren zu unter­stüt­zen, son­dern auch, um die Algar­ve in der Neben­sai­son dyna­mi­scher zu machen", sag­te sie. Sie rech­net mit einer offi­zi­el­len Ent­schei­dung gegen Ende Novem­ber.
    Das Pro­gramm „365 Algar­ve“ ist eine Initia­ti­ve des Minis­te­ri­ums für Kul­tur und Tou­ris­mus, finan­ziert von „Turis­mo de Por­tu­gal“ und umge­setzt von „Região e Turis­mo do Algar­ve“. Es soll die Attrak­ti­vi­tät der Algar­ve mit einem regel­mä­ßi­gen, geo­gra­fisch umfas­sen­den und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Kul­tur­ange­bot stei­gern, vor allem aber das kul­tu­rel­le Ange­bot der Regi­on in der Neben­sai­son für Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten aus­wei­ten.

    Algarve: Motorrad-Grandprix ohne Zuschauer

    Nach der "inak­zep­ta­blen" "Orga­ni­sa­ti­on" des For­mel-1-Ren­nens auf dem Autó­dro­mo Inter­na­cio­nal do Algar­ve wird der inter­na­tio­na­le MotoGP (20. und 22. Novem­ber) ohne Zuschau­er statt­fin­den. Das teil­te Pre­mier­mi­nis­ter Antó­nio Cos­ta jetzt mit. "Wir kön­nen nicht wie­der Risi­ken ein­ge­hen", so Cos­ta. Die regio­na­le Gesund­heits­be­hör­de der Algar­ve mel­de­te unter­des­sen "14 Fäl­le von Covid-19 bei Mit­glie­dern der Teams". Sie teil­te auch mit, dass es im Fal­le von Aus­brü­chen infol­ge die­ser Ver­an­stal­tung Mög­lich­kei­ten gibt, durch eine "Iden­ti­fi­zie­rung anhand der Ein­tritts­kar­ten" ent­spre­chen­de Infek­ti­ons­ket­ten nach­zu­ver­fol­gen.

    Die regio­na­le Wirt­schaft, an der Spit­ze der Hotel­ver­band der Algar­ve AHETA for­der­te jetzt die Regie­rung auf , alles zu tun, um die Formel1 und die MotoGP-Meis­ter­schaft im nächs­ten Jahr wie­der an die Algar­ve holen. Nach Ansicht des Ver­ban­des sind der­ar­ti­ge Groß­ver­an­stal­tun­gen ein Schlüs­sel "zur Bekämp­fung der größ­ten Schwä­che der Regi­on – der Sai­son­ab­hän­gig­keit".
    "Der Ein­fluss, den sie auf die regio­na­le und natio­na­le Wirt­schaft haben, und der Mul­ti­pli­ka­tor­ef­fekt, den sie auf das Leben der Ein­hei­mi­schen und der Regi­on, in der sie statt­fin­den, haben, ist enorm", heißt es bei den Ver­bands­ver­ant­wort­li­chen. Sie gehen davon aus, dass der wirt­schaft­li­che Ertrag "fünf- bis sechs­mal höher" ist kann als das inves­tier­te Geld.

    Faro: 1,8 Millionen Euro für Park-Renovierung

    Die Stadt­ver­wal­tung von Faro hat 1,8 Mil­lio­nen Euro für die Reno­vie­rung der bei­den größ­ten Parks Ala­me­da João de Deus und Mata do Liceu bereit­ge­stellt. Der Bau­ver­trag für die Reno­vie­rung der Ala­me­da João de Deus (Foto) wur­de letz­te Woche unter­zeich­net. Die Arbei­ten, die fast 737.000 Euro kos­ten, sol­len "jeden Augen­blick" begin­nen, so der Gemein­de­rat, und wer­den 270 Tage dau­ern. "Die Reno­vie­rung von Faros größ­ter und ältes­ter öffent­li­cher Grün­flä­che, die Ende des 19. Jahr­hun­derts gebaut wur­de, zielt dar­auf ab, den Bür­ger­steig und die Geh­we­ge zu ver­bes­sern, abge­stor­be­ne oder in schlech­tem Zustand befind­li­che Bäu­me zu erset­zen oder neu zu pflan­zen, die öffent­li­che Beleuch­tung zu ver­bes­sern, neue Toi­let­ten und öffent­li­che Ser­vice­be­rei­che zu bau­en und Stadt­mo­bi­li­ar zu instal­lie­ren, das wider­stands­fä­hi­ger und ästhe­tisch anspre­chen­der ist", so der Gemein­de­rat.

     

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    Nachrichten aus Polizei und Justiz

    Vilamoura: Dieb gestellt

    Die Poli­zei hat am 24. Okto­ber in Vil­a­mou­ra einen Dieb auf fri­scher Tat ertappt. Der 47-jäh­ri­ge vor­be­straf­te Ver­däch­ti­ge wur­de wäh­rend einer Patrouil­len­ak­ti­on in der Stadt bei einem Woh­nungs­ein­bruch erwischt. Dabei wur­den Brief­ta­schen und eine Kame­ra sicher­ge­stellt.

    Portimão: Eine Tonne Kokain beschlagnahmt

    Die Poli­zei stell­te ver­gan­ge­ne Woche in der Mari­na von Por­ti­mão auf einem Segel­boot 1,1 Ton­nen Koka­in sicher mit einem Ver­kaufs­wert von meh­re­ren zehn Mil­lio­nen Euro sicher.  Im Rah­men der Poli­zei­ak­ti­on wur­den vier aus­län­di­sche Staats­bür­ger ver­schie­de­ner Natio­na­li­tä­ten im Alter von 28 und 63 Jah­ren ver­haf­tet, denen vor­ge­wor­fen wird, von einer Luxus­vil­la an der Algar­ve aus einen inten­si­ven Dro­gen­han­del betrie­ben zu haben. Die Dro­gen waren für den Wei­ter­trans­port in ande­re euro­päi­sche Län­der bestimmt.

    Aljezur: Diebstahl aufgeklärt

    Die Poli­zei hat am 29 Okto­ber in Alje­zur einen 26-jäh­ri­gen Mann wegen Dieb­stahls von Bau­ma­schi­nen von einer Werft in Alman­cil in Alje­zur ver­haf­tet. Im Rah­men der Unter­su­chung wur­den in einem Hotel in Alje­zur gestoh­le­nes Bau­ma­te­ri­al im Wert von 1 686 Euro beschlag­nahmt.

     

     

     

    Susanne Tenzler-Heusler
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    Susanne Tenzler-Heusler

    Susanne Tenzler-Heusler

    Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin