Algarve News: 10. bis 16. August 2020


Mach mit: Tei­le die­sen Bei­trag mit Freun­den!

Algar­ve News und Por­tu­gal News aus KW 33/2020: Algar­ve: Prä­si­dent ret­tet Frau­en im Meer | Inno­va­ti­on: Coo­les Sweat­shirt statt Mas­ke | Covid-19: Algar­ve hat sich sta­bi­li­siert | West­algar­ve: Wil­des Cam­pen bleibt Pro­blem | Motor­sport­events pushen Tou­ris­mus | Video­über­wa­chung in Por­ti­mão | Mehr Licht für Faro | Nach­rich­ten aus Poli­zei und Jus­tiz – unser Wochen­rück­blick mit inter­es­san­ten Nach­rich­ten!

     

    Präsident rettet Frauen im Meer

    Por­tu­gals Prä­si­dent ver­bringt aktu­ell eini­ge Urlaubs­ta­ge an der Algar­ve. Bereits sein ers­ter Tag war von Dra­ma­tik geprägt. Im Meer vor Alvor „ret­te­te“ Mar­ce­lo Rebelo de Sou­sa zwei jun­ge Frau­en, deren Kanu umge­stürzt war. Wie Auf­nah­men ver­schie­de­ner TV-Sen­der zei­gen, blieb der Prä­si­dent bei den Frau­en, bis der Ret­tungs­schwim­mer ein­traf, und ver­such­te, das Boot wie­der auf­zu­rich­ten. Por­tu­gie­si­sche Medi­en lob­ten die Schwimm­küns­te des Poli­ti­kers und wür­dig­ten die Akti­on pathe­tisch als Tat eines Patrio­ten. Vide­os von der Hel­den­tat gibt es hier und hier. "Die jun­gen Leu­te wur­den in eine star­ke Strö­mung gezo­gen, sie schluck­ten eine Men­ge Was­ser. Sie konn­ten nicht in das Boot stei­gen oder ans Ufer schwim­men“, beschrieb Mar­ce­lo Rebelo de Sou­sa nach der glück­li­chen Ret­tung die nicht unge­fähr­li­che Situa­ti­on.

    Foto: SIC Notìci­as

     

    Sicher und cool in die Schule: Sweatshirt statt Maske

    Por­tu­gals Jugend kann sich freu­en. Das Tex­til-Start up MO Tex – Már­cia Oli­vei­ra Têxt­eis aus Vila Nova de Fama­li­cão plant ein Sweat­shirt auf den Markt zu brin­gen, das einen Schutz­kra­gen in das Design inte­griert. Die Idee war, so die Geschäfts­lei­tung, ein Sweat­shirt zu ent­wer­fen, das gleich­zei­tig funk­tio­nell und attrak­tiv sei. "Es ist ein Pro­dukt, das im Wesent­li­chen für die Rück­kehr in die Schu­le ent­wor­fen wur­de und den Nasen-Mund-Schutz erset­zen soll", sag­te sie. Es sei auch für Grup­pen­ak­ti­vi­tä­ten, wie z.B. Wan­dern, geeig­net. Der Schutz­kra­gen des Sweat­shirts passt sich dem Gesicht an, in ihm ist eine Nano­fa­ser­mem­bran inte­griert, die laut Unter­neh­men 99,9 Pro­zent aller in der Luft vor­han­de­nen Mikro­or­ga­nis­men und gefähr­li­chen Par­ti­kel her­aus­fil­tert. Die ent­spre­chen­de Tech­no­lo­gie wur­de bereits vom Tex­til­for­schungs­in­sti­tut in Spa­ni­en bzw. vom Insti­tut Pas­teur de Lil­le in Frank­reich getes­tet, so MO Tex. Das coo­le Coro­na-Sweat­shirt soll ab Sep­tem­ber in Por­tu­gal erhält­lich sein, spä­ter auch nach Spa­ni­en und Frank­reich expor­tiert wer­den.

    Foto: MO Tex

    Covid-19: Algarve hat sich stabilisiert

    Die epi­de­mio­lo­gi­sche Situa­ti­on an der Algar­ve hat sich sta­bi­li­siert, teil­ten die regio­na­len Gesund­heits­be­hör­den auf einer Pres­se­kon­fe­renz am 14. August mit. Bis zu die­sem Datum habe es nur 229 akti­ve Fäl­le, 19 Todes­fäl­le und neun Pati­en­ten im Kran­ken­haus, davon kei­ner in den Inten­siv­ab­tei­lun­gen, gege­ben, erklär­te Ana Cris­ti­na Guer­rei­ro, Regio­nal­be­auf­trag­te für Gesund­heit an der Algar­ve (Foto). 397 befän­den sich in akti­ver Über­wa­chung. Außer­dem hät­ten bereits 700 Men­schen die Infek­ti­on über­wun­den. Alb­ufei­ra, Faro, Por­ti­mão und Lou­lé sei­en die Gemein­den "mit den meis­ten Fäl­len" in der Regi­on, ins­ge­samt gebe es 17 Infek­ti­ons­her­de. "Wenn man bedenkt, dass wir im Moment mehr als eine Mil­li­on Ein­woh­ner – fast eine Ver­drei­fa­chung der Bevöl­ke­rung – in der Regi­on haben, ist die Zahl viel nied­ri­ger", sag­te Antó­nio Pina, Prä­si­dent der Inter­kom­mu­na­len Gemein­schaft der Algar­ve (AMAL).

     

    Villa de Bispo: 91 Anzeigen wegen wildem Camping

    Ille­ga­les Cam­ping und Cara­va­ning blei­ben ein aku­tes Pro­blem an der West­algar­ve. Immer häu­fi­ger beschwe­ren sich Anwoh­ner und die ört­li­che Wirt­schaft über ent­spre­chen­de Ver­stö­ße und zuneh­men­de Umwelt­ver­schmut­zung. Por­tu­gie­si­sche Medi­en machen dafür vor allem spa­ni­sche Tou­ris­ten ver­ant­wort­lich und for­dern ein kon­zer­tier­tes Ein­grei­fen von Behör­den, Gemein­den und Natur­schutz.
    Erst vor kur­zem hat­te der Ver­ein Rota Vicen­ti­na in einem offi­zi­el­len Kom­mu­ni­que an das Umwelt­be­wusst­sein der Besu­che­rIn­nen appe­liert und „eine Spur von Müll und mensch­li­chem Abfall auf den Klip­pen und Strän­den des Natur­parks Süd­west-Alen­te­jo und Cos­ta Vicen­ti­na“ beklagt.
    Die GNR hat in der ver­gan­ge­nen Woche in der Gemein­de Vil­la de Bis­po und im Natur­park Süd­west-Alen­te­jo und Cos­ta Vicen­ti­na eine umfang­rei­che Inspek­ti­ons­ak­ti­on durch­ge­führt. Dabei wur­den 116 Anzei­gen wegen Ord­nungs­wid­rig­kei­ten erstat­tet, "davon 91 wegen wil­dem Cam­ping und Cara­va­ning sowie ille­ga­lem Par­ken auf nicht erlaub­ten Plät­zen und 25 wegen Nicht­ein­hal­tung der Ver­kehrs­re­geln".

    Nach Anga­ben des größ­ten euro­päi­schen Wohn­mo­bil­ver­mie­ters "Indie Cam­per" stie­gen die Buchun­gen von Wohn­mo­bi­len im Inland in den Mona­ten Juni und Juli um 250% im Ver­gleich zum glei­chen Zeit­raum des Vor­jah­res. Auch in der Algar­ve-Haupt­stadt Faro stie­gen die Reser­vie­run­gen um 250%. Für Hugo Oli­vei­ra, CEO von Indie Cam­pers, ist das ein erwar­te­ter Trend, der sich fort­set­zen wer­de. Cara­va­ning sei einer der sichers­ten Mobi­li­täts­al­ter­na­ti­ven, wenn es dar­um geht, die Anste­ckungs­mög­lich­kei­ten zu ver­rin­gern, da er es klei­nen Grup­pen ermög­licht, iso­liert, auto­nom und fle­xi­bel zu rei­sen. Auch in ande­ren Län­dern, in denen Indie-Cam­per ver­tre­ten ist, ist ein star­ker Anstieg der Buchun­gen zu ver­zeich­nen. In Spa­ni­en betrug das Wachs­tum 200%, in Frank­reich 500% und in Deutsch­land stie­gen die Inlands­re­ser­vie­run­gen sogar um 850%. (Quel­le: Publitu­ris)

    Foto: Indie Cam­per

    Algarve: Sportevents pushen Tourismus

    Nach dem Gro­ßen Preis von Por­tu­gal in der For­mel 1 am Wochen­en­de vom 23. bis 25. Okto­ber hat die Algar­ve ein wei­te­res motor­sport­li­ches Spit­zenevent an Land gezo­gen. Am 22. Novem­ber macht die Motor­rad-Welt­meis­ter­schaft zum ers­ten Mal an der Algar­ve Sta­ti­on. Das 14. Ren­nen und damit das Sai­son­fi­na­le der MotoGP-Sai­son 2020 fin­det dann im Autó­dro­mo Inter­na­cio­nal do Algar­ve (AIA) statt. Die Ver­an­stal­ter wol­len in Abstim­mung mit den Gesund­heits­be­hör­den zwi­schen 50.000 und 60.000 Besu­cher zulas­sen. Die ers­ten 5000 Tickets sol­len am mor­gi­gen Mon­tag in den Online-Ver­kauf gehen. Als Test­lauf für die Umset­zung von ent­spre­chen­den Sicher­heits­vor­keh­run­gen fun­gier­te am letz­ten Wochen­en­de die Super­bike-Welt­meis­ter­schaft. „Wir haben viel gelernt, was die Ver­fah­ren betrifft, das wir anwen­den müs­sen. Jetzt wer­den wir die­ses Modell auf die gesam­te Renn­stre­cke über­tra­gen", sag­te Auto­dro­mo-Chef Pau­lo Pin­hei­ro. Der Direk­tor der Renn­stre­cke ver­si­cher­te, dass die Gesund­heit der Men­schen "an ers­ter Stel­le" ste­he und dass bei einer Ver­schlech­te­rung der epi­de­mio­lo­gi­schen Situa­ti­on die Anwe­sen­heit von Publi­kum auch auf­ge­ho­ben wer­den kön­ne.
    Die Tou­ris­mus­wirt­schaft der Algar­ve hofft, dass der­ar­ti­ge inter­na­tio­na­le Ver­an­stal­tun­gen in der Regi­on mit­tel- und lang­fris­tig ein star­ker Hebel für die Wie­der­auf­nah­me des Tou­ris­mus sein wer­den, nicht nur wegen der wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen, son­dern auch wegen der inter­na­tio­na­len Reso­nanz, die die Algar­ve als siche­res Rei­se­ziel posi­tio­niert.

    Krach machen nur die Motor­rad-Renn­sport­ler auf dem Auto­dro­mo. Foto: RTA

     

    Portimão: Grünes Licht für Videoüberwachung

    Der Stadt­rat von Por­ti­mão hat jetzt von der Natio­na­len Daten­schutz­kom­mis­si­on grü­nes Licht für die Instal­la­ti­on von 61 Video­über­wa­chungs­ka­me­ras an 24 Stand­or­ten im Stadt­ge­biet erhal­ten. Die meis­ten davon wer­den an den Strän­den von Pra­ia da Rocha auf­ge­baut, eini­ge zur Ver­kehrs­über­wa­chung an den Haupt­stra­ßen ein­ge­setzt. Das 500.000 Euro-Pro­jekt wird in zwei Pha­sen umge­setzt. Die ers­te Pha­se umfasst die Ein­rich­tung von Glas­fa­ser­net­zen in den Gebie­ten, in denen die Kame­ras auf­ge­stellt wer­den sol­len, wäh­rend die zwei­te Pha­se die Instal­la­ti­on der Kame­ras umfasst. Im Vor­feld hat­te es in der Gemein­de hef­ti­ge Debat­ten über Daten­schutz und mög­li­che Ver­let­zun­gen des Rechts auf Pri­vat­sphä­re der Bür­ger gege­ben. Ursprüng­lich hat­te die Ver­wal­tung geplant, Über­wa­chungs­ka­me­ras mit künst­li­cher Intel­li­genz (KI) ein­zu­set­zen, die theo­re­tisch die Iden­ti­fi­zie­rung von Straf­tä­tern, die von der Kame­ra erfasst wer­den, erleich­tern wür­den. Dem hat die Natio­na­le Daten­schutz­kom­mis­si­on (CNPD) einen Rie­gel vor­ge­scho­ben, um mög­li­che Dis­kri­mi­nie­run­gen zu ver­mei­den. Die Video­über­wa­chung wird jetzt ohne KI instal­liert. Nach Por­ti­mão will auch Faro ein eige­nes Über­wa­chungs­sys­tem mit 59 Kame­ras ein­rich­ten.

    Besseres Licht für Faro

    Die Gemein­de Faro gönnt sich ein nach­hal­ti­ges Licht­netz. Mit einer Inves­ti­ti­on von rund 200.000 Euro wur­den 1.298 Leuch­ten mit LED-Tech­no­lo­gie ange­schafft, deren Instal­la­ti­on bereits begon­nen hat. Damit wol­le man, so die Stadt­ver­wal­tung, die Ener­gie- und Umwelt­ver­träg­lich­keit des öffent­li­chen Beleuch­tungs­net­zes ver­bes­sern. Laut Rogé­rio Bacal­hau, Bür­ger­meis­ter von Faro, "wird der Aus­tausch der alten Leuch­ten im öffent­li­chen Beleuch­tungs­netz ganz erheb­li­che Ener­gie­ein­spa­run­gen und all­ge­mei­ne Nach­hal­tig­keits­ge­win­ne ermög­li­chen, in Über­ein­stim­mung mit den gegen­über unse­ren Bewoh­nern ein­ge­gan­ge­nen Umwelt­ver­pflich­tun­gen".

     

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    Nachrichten aus Polizei und Justiz

    Faro: Polizisten als Drogenschmuggler

    Zwei PSP-Poli­zis­ten des Bezirks­kom­man­dos Faro wur­den am 10. August wegen des Ver­dachts ver­haf­tet, einer kri­mi­nel­len Orga­ni­sa­ti­on anzu­ge­hö­ren, die Hun­der­te von Kilo­gramm Dro­gen aus Latein­ame­ri­ka nach Por­tu­gal geschmug­gelt hat. Sie wur­den nach einer Dro­gen­raz­zia der PJ-Kri­mi­nal­po­li­zei in Azam­bu­ja (nörd­lich von Lis­sa­bon) fest­ge­nom­men, bei der 375 Kilo Koka­in beschlag­nahmt wur­den, die in einem mit Bana­nen gefüll­ten Behäl­ter ver­steckt waren.

     

    Alvor: Segelboot befreit

    Die Schiff­fahrts­po­li­zei von Por­ti­mão und die Ret­tungs­schwim­mer­sta­ti­on Fer­ra­gu­do hal­fen in den frü­hen Mor­gen­stun­den des 11. August einem nor­we­gi­schen Sport­boot, das sich etwa sechs Kilo­me­ter vor dem Strand von Alvor mit einem Besat­zungs­mit­glied an Bord in einem Netz ver­fan­gen hat­te.

     

    Paris: Verhaftung eines Mordverdächtigen

    In der Nähe von Paris ende­te jetzt die fast ein­jäh­ri­ge Flucht eines ver­mut­li­chen Mör­ders. Der 21-jäh­ri­ge Mann soll am 23. August 2019 in der Nähe eines Nacht­klubs in Alb­ufei­ra einen 19-jäh­ri­ge Mann erschos­sen haben und unmit­tel­bar nach der Tat vom Tat­ort geflo­hen sein. Der Ver­däch­ti­ge wur­de von der Zen­tral­di­rek­ti­on der fran­zö­si­schen Kri­mi­nal­po­li­zei auf Ersu­chen der por­tu­gie­si­schen Behör­den und in Anwe­sen­heit von por­tu­gie­si­schen Poli­zei­be­am­ten fest­ge­nom­men

     

    Castro Marim: Drogenhändler verhaftet

    Zum Abschluss einer zwei­wö­chi­gen Unter­su­chung ver­haf­te­te die Poli­zei am 12. August in Cas­tro Marim einen 57-jäh­ri­gen Mann wegen Dro­gen­han­dels und Besit­zes einer ver­bo­te­nen Waf­fe. Dem Ver­däch­ti­gen wird vor­ge­wor­fen, Can­na­bis für den Ver­kauf im Gebiet von Tavi­ra ange­baut zu haben. Bei einer Haus­durch­su­chung wur­den eine Mache­te; 10 Can­na­bis­pflan­zen; 160 Dosen Can­na­bis; zwei Prä­zi­si­ons­waa­gen; ver­schie­de­ne Mate­ria­li­en und Pro­duk­te im Zusam­men­hang mit dem Anbau von Can­na­bis­pflan­zen und 400 Euro in bar beschlag­nahmt. Die Poli­zei demon­tier­te außer­dem zwei Gewächs­häu­ser zum Trock­nen von Can­na­bis.

     

    Gaia: Drogenhändler 1200km beschattet

    Die Poli­zei (PSP) hat am 15. August einen mut­maß­li­chen Dro­gen­händ­ler in Gaia nach einer 1200 Kilo­me­ter lan­gen Beschat­tung ver­haf­tet. Der Ver­däch­ti­ge wur­de von Under­co­ver-Beam­ten von Por­to bis zur Algar­ve ver­folgt, wo er sein Fahr­zeug mit 14 Kilo Haschisch und 2 Kilo Liam­ba (Mönchs­pfef­fer) bestück­te, bevor er die Rück­fahrt antrat. Die Dro­gen, aus­rei­chend für 32.000 Ein­zel­por­tio­nen, und das Fahr­zeug wur­den beschlag­nahmt.

     

     

    Susanne Tenzler-Heusler
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    Susanne Tenzler-Heusler

    Reise-Fan, Kommunikatorin mit großer Neugierde an Menschen, Natur und Gesellschaft - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaberin