Grünes, legales Algarve-Camping: Fünf Top-Tipps

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Algar­ve-Cam­ping ohne Müll – geht das über­haupt? Wir haben zusam­men mit Fach­leu­ten eine Check­lis­te mit fünf  Top-Tipps zusam­men­ge­stellt, wie Cam­per ihren Urlaub in der berü­ckend schö­nen Natur Süd­por­tu­gals zu einer sau­be­ren Sache machen kön­nen. Ein ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te­res und umwelt­freund­li­che­res Ver­hal­ten wird zuneh­mend auch von den Behör­den Por­tu­gals ein­ge­for­dert. Erfah­ren Sie hier das Wich­tigs­te, was Sie beach­ten soll­ten – und müs­sen.

Algarve-Camping mit Camper Van am Strand
Mit dem Cam­per Van am ein­sa­men Algar­ve-Strand unter­wegs – für vie­le eine Ver­lo­ckung. Aber Über­nach­tun­gen sind dort nicht erlaubt. Foto: CIVD

Cam­ping liegt im Trend. Die Über­nach­tungs­zah­len stie­gen in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren um 70 Pro­zent. Aber wuchs in glei­chem Maße auch das Bewusst­sein der Wohn­mo­bil- und Cam­per Van-Nut­zer, dass die Res­sour­cen der Natur geschont und die Umwelt geschützt wer­den müs­sen?
Sicher, Cam­ping über­zeugt mit einer kli­ma­freund­li­chen CO2-Bilanz. Das "grü­ne Gewis­sen" plagt nicht so sehr wie bei Schiffs- und Flug­rei­sen. Den­noch kön­nen Cam­ping-Urlau­ber noch wesent­lich mehr tun, um ihre eige­ne Öko-Bilanz zu verbessern.Und das betrifft nicht nur Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten wie ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung des Abwas­sers aus­schließ­lich an den dafür vor­ge­se­he­nen Sta­tio­nen bzw. kon­se­quen­te Nut­zung vor­han­de­ner Müll­ton­nen, um kei­nen Abfall zu hin­ter­las­sen.

Algarve-Camping in den Dünen in Portugal
Durch die Dünen wie durch die Klip­pen soll­te man beim Algar­ve-Cam­ping nur auf den befes­ti­gen vor­ge­se­he­nen Stra­ßen fah­ren. Foto: CIVD

Das Wichtigste zum Algarve-Camping

Grund­sätz­lich beach­tet wer­den soll­ten die juris­ti­schen Grund­la­gen, die kürz­lich Rechts­an­walt Dr. Alex­an­der Rathen­au in der Zeit­schrift "Ent­de­cken Sie Algar­ve" aus­führ­lich dar­leg­te und die wir hier ganz knapp zusam­men­fas­sen:
  • In ganz Por­tu­gal ist das Cam­pen – ob im Zelt oder Wohn­mo­bil – außer­halb der eigens dafür aus­ge­wie­se­nen Flä­chen ("Cam­pis­mo Sel­va­gem") nicht gestat­tet.

    Algarve-Camping mit eigenem Camper Van ist auf offiziellen Plätzen erlaubt
    Wer Algar­ve-Cam­ping macht, hat eini­ge wich­ti­ge Regeln zu beach­ten. Foto: Ella Quedens/Facebook
  • Eini­ge Algar­ve-Kom­mu­nen, etwa Alje­zur und Sil­ves, haben im Rah­men der Selbst­ver­wal­tung für ihr Gebiet sogar jeweils eine detail­lier­te Ver­ord­nung erlas­sen ("Regu­l­a­men­to Muni­ci­pal"). Die­se benennt genau die Zonen des abso­lu­ten Cam­ping-Ver­bots wie etwa Strän­de, Dünen und Steil­küs­ten. Es gibt dar­in aber auch Abstands­ge­bo­te rund um vor­han­de­ne Cam­ping­plät­ze oder sogar öffent­li­che Gebäu­de.
  • Zusätz­li­che, noch stren­ge­re Regeln gel­ten in Natur­schutz­ge­bie­ten, bei­spiels­wei­se dem gro­ßen Natur­park im Süd­wes­ten von Alen­te­jo und Algar­ve. Hier ist, mit Aus­nah­me weni­ger erlaub­ter Stel­len, aus Grün­den des Arten­schut­zes grund­sätz­lich jeg­li­ches Cam­ping unter­sagt. Durch einen Motor ange­trie­be­ne Fahr­zeu­ge dür­fen aus­schließ­lich auf den gekenn­zeich­ne­ten Wegen bewegt wer­den.
  • Wer in Por­tu­gal wil­des Cam­ping betreibt oder in einem Biwak über­nach­tet, ris­kiert als Pri­vat­per­son bei Fahr­läs­sig­keit Geld­stra­fen zwi­schen 150 und 200 Euro. Im Natur­park des süd­west­li­chen Alen­te­jo und der Algar­ve-West­küs­te (Cos­ta Vicen­ti­na) sind es zwi­schen 200 und 2.000 Euro, bei Vor­satz dop­pelt so viel. Bei juris­ti­schen Per­so­nen lie­gen die Geld­bu­ßen um ein Viel­fa­ches höher. Erwischt einen die Poli­zei bei einem Lager­feu­er im Natur­park, kön­nen zwi­schen Geld­stra­fen zwi­schen 10.000 und 200.000 Euro ver­hängt wer­den.

"Wildes" Algarve-Camping im Blick von von Polizei und Naturschutz

Weil "wil­des" Cam­pen im Süd­wes­ten Por­tu­gals über­hand nimmt, haben das por­tu­gie­si­sche Insti­tut für Natur­schutz und Wäl­der (ICNF) und die Repu­bli­ka­ni­sche Natio­nal­gar­de GNR im Natur­park des Süd­west-Alen­te­jo und an der Cos­ta Vicen­ti­na der Algar­ve jetzt demons­tra­tiv Fäl­le von uner­laub­tem Über­nach­ten gean­hn­det. Mit­te der Woche wur­den in einer Nacht­ak­ti­on zwi­schen 22 und vier Uhr von 46 Beam­ten bei­der Insti­tu­tio­nen an der Küs­te 190 Fehl­ver­hal­ten zur Anzei­ge gebracht. Die 25 Poli­zis­ten der "Uni­dade de Con­tro­lo Cos­tei­ro (UCC)" der GNR stell­ten 92 Ord­nungs­wid­rig­kei­ten in den Ort­schaf­ten Sines, Vila Nova de Mil­fon­tes und Alje­zur fest. Die Täter könn­ten mit Geld­bu­ßen von bis zu 4.000 Euro rech­nen, berich­te­te die Behör­de.

 

Algarve-Camping vom Institut für Naturschutz ICNF überwacht
Kon­trol­le des Natur­schutz-Insti­tuts im Natur­park Süd­west-Alen­te­jo und Cos­ta Vicen­ti­na. Foto: ICNF

 

Mehr Wohnmobil-Parks werden für Algarve-Camping benötigt

 

Seit lan­gem sei das Zel­ten und das Abstel­len von Fahr­zeu­gen, die haupt­säch­lich für Über­nach­tun­gen bestimmt sind, als Pro­blem bekannt, das "ein Fak­tor für die Zer­stö­rung von Lebens­räu­men ist, von denen eini­ge geschützt sind", teil­te das Natur­schutz­in­sti­tut Por­tu­gals mit. Zudem füh­re eine ille­ga­le Beset­zung an stark genutz­ten Stand­or­ten "durch die unkon­trol­lier­te Besei­ti­gung von Abfäl­len zu einer "Ver­schlech­te­rung der genutz­ten Flä­chen". Zusam­men mit den betrof­fe­nen Kom­mu­nen will das ICNF nun ein Hand­buch erstel­len, das die Pla­nung wei­te­rer Wohn­mo­bil-Parks in der Regi­on unter­stüt­zen soll.

 

Algarve-Camping durch Naturschutz-Institut ICNF und Polizei GNR scharf kontrolliert
Poli­zei und Natur­schutz­be­hör­de wol­len wil­des Algar­ve-Cam­ping schnel­ler und här­ter ahn­den – auch nachts. Foto: ICNF

 

Die GNR bezeich­ne­te das wil­de Cam­pen als ein "Risi­ko für die öffent­li­che Gesund­heit", weil an den Schlaf­or­ten und Park­plät­zen oft Exkre­men­te zurück­ge­las­sen wür­den. Außer­dem sor­ge es für "Unan­nehm­lich­kei­ten" für die ande­ren Urlau­ber, weil die Fahr­zeu­ge den Zugang zur Küs­te schwie­ri­ger mach­ten. Das Abstel­len der Wagen an nicht zuläs­si­ger Stel­le habe fer­ner "erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf die loka­le Wirt­schaft, da Cam­ping­plät­ze und Cara­van­plät­ze kei­ne Ein­nah­men erzie­len kön­nen", so die Natio­nal­gar­de.

Kritik an illegalem Algarve-Camping zunehmend lauter

Algarve-Camping in freier Natur ist nicht erlaubt
Kein sel­te­ner Anblick in der Küs­ten­re­gi­on von Algar­ve und Alen­te­jo. Foto: Roos Bloem/Facebook

Erst Anfang Sep­tem­ber hat­te die regio­na­le Ent­wick­lungs- und Koor­di­nie­rungs-Kom­mis­si­on (CCDR) der Algar­ve beklagt (wir berich­te­ten): "Ille­ga­le Wohn­mo­bil-Abstell­plät­ze neh­men zu". Kürz­lich rich­te­te die Kom­mis­si­on die Web­site „Auto­ca­ra­van Algar­ve“ ein. Sie infor­miert Cam­per und Rei­se­mo­bil-Nut­zer dar­über, wo sich in der Regi­on zuge­las­se­ne Plät­ze und Ser­vice­flä­chen für die­se Grup­pe von Urlau­bern befin­den. Sie sind erkenn­bar an der Beschil­de­rung mit dem Kür­zel RAARA.

Anfang Juli 2019 hat­ten zwei Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­te der Algar­ve wil­des Wohn­mo­bil-Par­ken mit wuchern­dem "Unkraut" ver­gli­chen, wie wir in unse­rem wöchent­li­chen Nach­rich­ten­über­blick für Kalen­der­wo­che 28 mel­de­ten.

Mit­te Dezem­ber 2018 hat­te die Kreis­ver­wal­tung Alje­zur und Anfang Okto­ber der Stadt­rat von Sag­res schar­fe Kri­tik an den Zustän­den auf den Strän­den und in der Nähe der Klip­pen geäu­ßert.

"Algar­ve für Ent­de­cker" setzt sich des­halb – in einem schnel­len, ers­ten Schritt – für frei­wil­li­ge Sofort­maß­nah­men der betrof­fe­nen Wohn­mo­bil- und Cara­van-Nut­zer ein. Zusam­men mit dem ADAC-Por­tal PiN­CAMP haben wir Tipps ent­wi­ckelt, wie die Cam­per an der Algar­ve und in ande­ren attrak­ti­ven Ziel­ge­bie­ten noch nach­hal­ti­ger rei­sen kön­nen.

Tipp 1 fürs Algarve-Camping: Mobiles Zuhause umweltbewusst steuern

Algarve-Camping ist das Ziel vieler Urlauber aus Deutschland, Österreich, Schweiz
Sprit spa­ren ist ange­sagt bei der Anrei­se zum Algar­ve-Cam­ping. Foto: CIVD

Wer mit einem Wohn­mo­bil oder Wohn­wa­gen in den Algar­ve-Urlaub fährt, legt meh­re­re tau­send Kilo­me­ter zurück. Dabei wird bei der An- und Abrei­se ordent­lich Sprit ver­braucht. Wer sich aber die fol­gen­den Tipps zu Her­zen nimmt, kann den Kraft­stoff-Ver­brauch sei­nes Fahr­zeugs deut­lich sen­ken. Fol­gen­de Aspek­te scho­nen nicht nur die Umwelt, son­dern letzt­lich auch das Rei­se­bud­get:

  • Höchst­ge­schwin­dig­kei­ten und Kurz­stre­cken ver­mei­den
  • Mög­lichst unter­tou­rig fah­ren und gewähl­te Geschwin­dig­keit hal­ten
  • Bei War­te­zei­ten den Motor im Stand abschal­ten
  • Kli­ma­an­la­ge nur sel­ten ein­set­zen
  • Unnö­ti­ges Gewicht im Fahr­zeug ver­mei­den
  • Rei­fen­wi­der­stand ver­rin­gern durch einen opti­ma­len Rei­fen­druck

Tipp 2 fürs Algarve-Camping: Energiebedarf verringern

Algarve-Camping sollte durch Energiesparen begleitet sein
Grü­nes Algar­ve-Cam­ping bedeu­tet auch, sei­nen Ener­gie­ver­brauch zu dros­seln. Foto: Pin­camp

Ener­gie spa­ren ist ein wich­ti­ges The­ma für Cam­ping-Urlau­ber: Das Tee­was­ser mit dem Was­ser­ko­cher erhit­zen, die Haa­re föh­nen, sei­ne gelieb­te TV-Sen­dung auch im Cam­per sehen oder das Grill­gut auf dem elek­tri­schen Grill zube­rei­ten – sind all die­se Din­ge wirk­lich nötig, wenn man mit dem Wohn­wa­gen oder Wohn­mo­bil unter­wegs ist? Die­se Fra­ge soll­te sich jeder Algar­ve-Urlau­ber ehr­lich stel­len, bevor er sein Fahr­zeug für die Rei­se an Por­tu­gals Süd­küs­te packt. Denn Fakt ist: Das sind alles Strom­fres­ser. Wer an der Süd­west­spit­ze Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pas nach­hal­tig cam­pen will, soll­te den Ein­satz eines Fern­se­hers, eines elek­tri­schen Grills, Heiz­lüf­ters & Co. mög­lichst auf ein Mini­mum redu­zie­ren – und sicher­lich kann man auf das ein oder ande­re Gerät auch kom­plett ver­zich­ten. So klappt's:

  • Elek­tro­ni­sche Gerä­te kom­plett aus­schal­ten und nicht im Stand-by-Betrieb lau­fen las­sen
  • Mahl­zei­ten am bes­ten mit dem bord­ei­ge­nem Gas zube­rei­ten
  • Ener­gie­spa­ren­de LED-Beleuch­tung ver­wen­den
  • Solar­an­la­ge instal­lie­ren
  • Was­ser spa­ren, wo es nur mög­lich ist

Tipp 3 fürs Algarve-Camping: Plastikmüll-Falle Badezimmer umgehen

Algarve-Camping sollte auch bei der Körperpflege umweltbewusst betrieben werden
Umwelt­be­wuss­te Kör­per­pfle­ge ist ange­zeigt, die nicht in die Plas­tik­müll-Fal­le tappt. Foto: CIVD

Zahn­pas­ta­tu­be, Rei­se­zahn­bürs­te, Cremetie­gel oder Sham­poo-Packung – die Mehr­heit der Pfle­ge­pro­duk­te, die im Bade­zim­mer ste­hen, sind in Plas­tik ver­packt. Weni­ger ist mehr, heißt die Devi­se beim Packen fürs Algar­ve-Cam­ping – und das nicht nur der Umwelt zu lie­be, son­dern auch, weil man Platz spart. Der Kul­tur­beu­tel muss schließ­lich nicht aus allen Näh­ten plat­zen. Unse­re Pro­dukt­vor­schlä­ge:

  • Wasch­lap­pen
  • Stück Sei­fe
  • Fes­tes Sham­poo
  • Kokos­öl statt Wat­te­pads und Abschmink­tü­cher (kann man auch zum Kochen nut­zen)
  • Bam­bus-Kamm
  • Bam­bus-Zahn­bürs­te
  • Zahn­pas­ta-Tablet­ten aus dem Glas­tie­gel
  • Umwelt­freund­li­ches Toi­let­ten­pa­pier (trotz­dem nicht im Frei­en her­um­lie­gen las­sen)

Tipp 4 fürs Algarve-Camping: Clevere Küchen-Utensilien nutzen

Algarve-Camping sollte mit Energiesparen auch in der Küche verbunden sein
Cle­ve­re Küchen-Uten­si­li­en zu nut­zen, ist auch beim Algar­ve-Cam­ping ange­sagt. Foto: CIVD

Um auch beim Algar­ve-Cam­ping in der Küche mög­lichst kli­ma­neu­tral zu kochen, hilft der Ein­satz eini­ger cle­ve­rer Uten­si­li­en. Statt der her­kömm­li­chen Küchen­hel­fer und Koch­ge­gen­stän­de, kön­nen sich Cam­per für den nächs­ten Algar­ve-Urlaub aus fol­gen­der Lis­te inspi­rie­ren las­sen. Vie­le die­ser Din­ge kön­nen gleich für meh­re­re Funk­tio­nen genutzt wer­den, wie etwa Dosen oder Schraub­glä­ser.

  • Lang­le­bi­ges Geschirr und Besteck aus Edel­stahl (ein Set pro Per­son)
  • Ein Topf aus Edel­stahl
  • Edel­stahl­do­se
  • Schraub­glas für Snacks, Mehl, etc.
  • Wie­der­be­füll­ba­re Was­ser­fla­sche und/oder gro­ßer Was­ser­ka­nis­ter
  • Ser­vi­et­ten und Geschirr­tü­cher aus Stoff (statt Papier)
  • Mok­ka-Kaf­fee­kan­ne
  • Wie­der­ver­wend­ba­rer Kaf­fee­be­cher
  • Stroh­hal­me aus Edel­stahl oder Glas
  • Guss­ei­ser­ne Pfan­ne für Kochen und Bra­ten unter frei­em Him­mel (statt Alu­fo­lie)
  • Umwelt­freund­li­ches Wasch­mit­tel
  • Aus­wasch­ba­res Tuch oder Lap­pen (statt Küchen­rol­le)
  • Kom­pos­tier­ba­re Bürs­te, zum Bei­spiel aus Bam­bus

Tipp 5 fürs Algarve-Camping: Gleich doppelt genießen

Algarve-Camping genießen beim Picknick im Freien
Das Umwelt­be­wusst­sein kann sich beim Algar­ve-Cam­ping sogar auf die Ernäh­rungs­wei­se erstre­cken. Foto: CIVD

Beim Algar­ve-Cam­ping schmeckt das gegril­le Piri-Piri-Hühn­chen doch am bes­ten! Und damit man ohne Gewis­sens­bis­se schlem­men kann, hier noch ein paar Tipps für die Zube­rei­tung der Mahl­zei­ten: Dar­auf ach­ten, dass die Lebens­mit­tel mög­lichst aus regio­na­ler oder loka­ler por­tu­gie­si­scher Her­stel­lung stam­men. Fer­tig­pro­duk­te und ande­re Nah­rungs­mit­tel, die in unnö­tig viel Plas­tik ver­packt sind, so gut es geht ver­mei­den. Wich­tig: Res­te ver­wer­ten, denn bereits gekoch­tes Essen lässt sich wun­der­bar zu einem zwei­ten Gericht ver­ar­bei­ten. Dabei kön­nen die­se Tipps inspi­rie­ren:

  • Bereits län­ger geöff­ne­ten Wein zum Kochen ver­wen­den
  • Sup­pen oder Soßen in Glä­sern küh­len und als Basis für die nächs­te Sup­pe oder den Ein­topf ver­wen­den
  • Spa­ghet­ti vom Vor­tag in Soße auf­wär­men oder in der Pfan­ne bra­ten
  • Aus kal­tem Kaf­fee einen lecke­ren Eis­kaf­fee zau­bern
  • Über­rei­fe Bana­nen für Smoot­hies und Milch­shakes ver­ar­bei­ten oder mit Hafer­flo­cken ver­mi­schen
  • Altes Obst (Äpfel, Bir­nen etc.): brau­ne Stel­len weg­schnei­den, im Topf mit Was­ser und Honig erhit­zen und zum Müs­li dazu­ge­ben
  • Übrig geblie­be­ne Kar­tof­feln: mit Essig, Öl und Mayon­nai­se als Kar­tof­fel­sa­lat genie­ßen.

 

Algarve-Camping ist eine entspannte Art des Urlaubs an Portugals Südküste
Ent­spannt zurück­le­hen kann sich, wer die wich­tigs­ten Regeln für lega­les, grü­nes Algar­ve-Cam­ping beach­tet. Foto: CIVD

 

Einen Ser­vice-Bei­trag zum The­ma Cam­ping­bus­se haben wir übri­gens im August 2018 ver­öf­fent­licht. Sein Titel: "Mit wel­chem Cam­ping­bus nach Por­tu­gal?"

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

Ein Gedanke zu „Grünes, legales Algarve-Camping: Fünf Top-Tipps

  • 20. September 2019 um 19:32
    Permalink

    Hal­lo Herr Hans-Joa­chim All­gai­er,

    ja, ein guter tref­fen­der Bericht. Möch­te ger­ne anmer­ken: Alles, was Cam­per all­ge­mein lie­ben, ist die Nähe, am Meer oder Strand zu sein. Lei­der gibt es in ganz Por­tu­gal kei­nen Cam­ping­platz oder WoMo-Stell­platz, der die­sem Bedürf­nis gerecht wird.
    Alle ande­ren EU-Län­der wie z.B. Ita­li­en, Spa­ni­en, Kroa­ti­en, Grie­chen­land, Alba­ni­en usw. bie­ten das. Somit stellt sich die Fra­ge, war­um soll­te ein Cam­ping-Tou­rist nach Por­tu­gal zur Erhohlung am Meer rei­sen?
    Geo­gra­phisch sind alle ande­ren Län­der güns­ti­ger und bie­ten weit aus mehr Erho­lungs­wert.
    Gut, Por­tu­gal bie­tet viel Kul­tur, schö­ne Land­schaft, wenn mann von der ver­brann­ten Land­schaft und der damit ver­bun­de­nen Zer­stö­rung der Natur absieht (Von den vie­len gestor­be­nen Men­schen will ich gar nicht wei­ter reden – das ist Mord durch Ver­bren­nen). Net­te Men­schen, auch wirt­schaft­lich wür­de das pas­sen. Nur kann ich halt nicht und nir­gends in Bade­ho­se vom Wohn­mo­bil aus an den Strand gehen. Genau das lie­ben aber die Men­schen. Ansons­ten kann ich auch zu Hau­se blei­ben und mit dem Auto an den See in Bay­ern fah­ren, hat den sel­ben Cha­rak­ter! Hier soll­te die geeig­ne­te Infra­struk­tur wach­sen und dem gerecht wer­den, alle ande­ren Pro­ble­me wür­den sich dann auto­ma­tisch erle­di­gen,
    Wün­sche Ihnen wei­ter­hin eine erfolg­rei­che redak­tio­nel­le Hand!

    Bes­te Grü­ße aus Mün­chen

    Josef Bai­ers­dor­fer

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