Auch das Smartphone braucht Sonnenschutz

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40 Pro­zent der Deut­schen sen­den im Urlaub über ihr Smart­pho­ne Grü­ße an die Daheim­ge­blie­be­nen. 33 Pro­zent nut­zen in den Feri­en mit ihrem inter­net­fä­hi­gen Han­dy die sozia­len Medi­en. Kein Wun­der, dass auch an Algar­ve-Strän­den immer mehr Gäs­te mit mobi­len Gerä­ten in der Son­ne lie­gen. Und die scheint hier selbst im Sep­tem­ber reich­lich und treibt das Queck­sil­ber manch­mal über 30 Grad Cel­si­us. Doch Smart­pho­ne, Tablet und Note­book soll­ten im Frei­en beson­ders geschützt wer­den. Hier die wich­tigs­ten Tipps.

Der­zeit treibt die Son­ne das Ther­mo­me­ter in Por­tu­gals Süden auf beträcht­li­che Höhen. Unter die­sen Bedin­gun­gen kön­nen auch mobi­le Gerä­te lei­den. Und das nicht nur im über­hitz­ten Miet­wa­gen. Schon ab 35 Grad Cel­si­us und Son­nen­ein­strah­lung kön­nen Kom­po­nen­ten Scha­den neh­men. Der Akku ver­liert an Kapa­zi­tät, Flüs­sig­keits­kris­tal­le im Dis­play kön­nen dau­er­haft beschä­digt wer­den und Kunst­stoff­ge­häu­se sich ver­for­men. Eine um zehn Grad erhöh­te Betriebs­tem­pe­ra­tur kann elek­tro­che­mi­sche Pro­zes­se dop­pelt so schnell ablau­fen las­sen, war­nen Exper­ten der tech­ni­schen Über­wa­chungs­ver­ei­ne.

 

Smartphone kann überhitzen

 

Smartphone Überhitzungs-Anzeige iPhone

Die Fol­ge: Der Akku ver­liert an Leis­tungs­fä­hig­keit, die Lebens­dau­er sinkt, im schlimms­ten Fall kommt es zu einem inter­nen Kurz­schluss. Falls die Abschalt- und Schutz­schal­tun­gen ver­sa­gen, kann sich der Akku erwär­men und in Brand gera­ten. Vor allem gilt das für leis­tungs­fä­hi­ge Akkus der neu­es­ten Genera­ti­on, die schon mehr­fach über­la­den wur­den oder ande­re Vor­schä­den auf­wei­sen. Der­ar­ti­ge Akkus von Top-Gerä­ten haben eine sehr gro­ße Ener­gie-Dich­te.

Abzu­ra­ten ist zudem davon, das Smart­pho­ne in engen Hosen­ta­schen zu tra­gen oder einen Note­book auf dem Schoß oder wei­chen Kis­sen zu nut­zen. Denn nur auf ebe­ner Unter­la­ge kann genü­gend küh­len­de Luft von unten an die Bau­tei­le eines Note­books gelan­gen.

Die meis­ten Gerä­te ver­fü­gen zwar über einen Tem­pe­ra­tur­sen­sor, der bei Über­hit­zung recht­zei­tig abschal­tet. Aber selbst dann kön­nen High­tech-Gerä­te in der pral­len Son­ne Scha­den neh­men.

 

Hitzeschäden am Smartphone: teure Angelegenheit

 

Für die­sen kommt kaum ein Her­stel­ler auf. Denn bei Hit­ze­s­chä­den erlischt die Gewähr­leis­tung. Wird das Gerät tat­säch­lich ein­mal zu heiß, soll­ten Sie es aus­schal­ten, damit es bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur abküh­len kann.

Soll­ten sicht­ba­re Schä­den ent­stan­den sein oder das Gerät nicht star­ten, muss der Kun­den­ser­vice kon­sul­tiert wer­den. Auf kei­nen Fall soll­ten Besit­zer das Gehäu­se selbst öff­nen und Bau­tei­le tau­schen, raten Spe­zia­lis­ten. Bei Hit­ze blei­ben Smart­pho­ne, Tablet und Note­book am bes­ten in gut gelüf­te­ten Räu­men und im Schat­ten. Unter­wegs sind sie in Ruck­sä­cken oder geräu­mi­gen Taschen am sichers­ten auf­be­wahrt.

 

Smartphone im Urlaub besonnen einsetzen

 

Wer aus dem Urlaub lie­ber öffent­li­che Posts statt Post­kar­ten sen­det, soll­te noch auf eine ande­re Gefahr ach­ten. Denn nicht nur die Liebs­ten sehen dann die Urlaubs­fo­tos. Vie­le Rei­sen­de unter­schät­zen das Risi­ko, über Online-Pro­fi­le wie Face­book oder Insta­gram aus­ge­späht zu wer­den.

Die digi­ta­le Daten­spur kann näm­lich auch poten­zi­el­len Ein­bre­chern zei­gen, wes­sen Woh­nung gera­de ver­las­sen ist. Hier soll­ten die Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen lie­ber so gewählt wer­den, dass höchs­tens die engs­ten Freun­de die Bei­trä­ge lesen kön­nen. Um ganz sicher zu gehen, soll­te über eine Haus­rat­ver­si­che­rung nach­ge­dacht wer­den. Sie deckt nach einem Ein­bruch­dieb­stahl zumin­dest den mate­ri­el­len Ver­lust ab. Dazu gehö­ren zum Bei­spiel die Wie­der­be­schaf­fungs­kos­ten für gestoh­le­ne Gegen­stän­de und Repa­ra­tu­ren an auf­ge­bro­che­nen Fens­tern oder Türen.

Was das The­ma Roa­ming anbe­trifft, haben wir in einem frü­he­ren Bei­trag über die neue Lage nach der Gebüh­ren­ab­schaf­fung durch die EU-Kom­mis­si­on infor­miert.

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

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