Derart heiß war Portugals Frühling 2017

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Das war auch an der Algar­ve spür­bar: Por­tu­gal hat sei­nen dritt­hei­ßes­ten Früh­ling erlebt. Im März, April und Mai 2017 lag die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur mit 15,6 Grad um 2,04 Grad höher als nor­mal. Nur 2011 und 1997 stie­gen die mitt­le­ren Tem­pe­ra­tu­ren noch höher an. Hier wei­te­re span­nen­de Details.

 

Portugal-Wetter im Frühling 2017: sehr heiß und trocken

Wie das Insti­tut IPMA berich­tet, betru­gen die Tages­höchst­tem­pe­ra­tu­ren im März, April und Mai durch­schnitt­lich 22,04 Grad. Das ist mehr als fünf Grad höher als nor­mal! Die Tiefst­tem­pe­ra­tu­ren lagen in Por­tu­gal mit 9,24 Grad immer­hin noch um 2,04 Grad höher als sonst üblich im Wes­ten der ibe­ri­schen Halb­in­sel.

Gleich­zei­tig gab es im Por­tu­gal-Früh­ling nur 75 Pro­zent der regu­lä­ren Nie­der­schlä­ge, wie IPMA berich­tet. Es fie­len ledig­lich rund 159 Mil­li­me­ter Regen auf dem Fest­land.

Frühlingswetter Portugals im Jahresvergleich
So ord­net sich der Por­tu­gal-Früh­ling 2017 ein: Je wei­ter links, des­to tro­cke­ner, je wei­ter oben, des­to wär­mer war der Früh­ling im Ver­gleich zu frü­he­ren Jah­ren. Quel­le: IPMA

 

Das waren die Wetter-Kapriolen im Frühling 2017

Am 9. und 10. 3. wur­den in eini­gen nörd­li­chen Regio­nen des Lan­des und in der Mit­te die höchs­ten jemals regis­trier­ten März-Tem­pe­ra­tu­ren gemes­sen. Der März brach­te vom 23. bis 27. 3. sogar noch Schnee bis in die tie­fe­ren Lagen des Hoch­lands in Nord-Por­tu­gal.

Portugal-Wetter im Frühling 2017 laut IPMA
Por­tu­gal-Früh­ling auf dem Land. Foto: IPMA

Und im April war das Wet­ter sogar beson­ders heiß. Vor allem die Maxi­mum­tem­pe­ra­tu­ren lagen – außer an der Algar­ve – oft mehr als 10 Grad über den Nor­mal­wer­ten.

Eine Hit­ze­wel­le, wie sie die Meteo­ro­lo­gen seit 1941 nicht beob­ach­ten konn­ten, erfass­te im April ganz Kon­ti­nen­tal-Por­tu­gal. Im Nor­den dau­er­te sie mehr als 20 Tage. Eine ähn­li­che Wel­le hei­ßer Luft ström­te vom 20. bis 27 Mai in den Alen­te­jo sowie in die Mit­te und den Nor­den Por­tu­gals.

Im Mai wirk­te sich das tro­cke­ne Wet­ter beson­ders im Süden Por­tu­gals als Dür­re aus. Wie IPMA berich­tet, waren Ende Mai 70 Pro­zent des Ter­ri­to­ri­ums in die Kate­go­rie „gemä­ßig­te Dür­re“ ein­zu­ord­nen.

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

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