Schönstes Osterwetter in Portugals südlichem Sonnen-Paradies

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Algar­ve-Urlau­ber dür­fen sich zu den Oster­fei­er­ta­gen wie­der über bes­te Wet­ter­be­din­gun­gen freu­en: Die Son­ne wird – so die Pro­gno­sen – täg­lich zwi­schen 10 und 13 Stun­den lang schei­nen. Ins­ge­samt kommt die Süd­küs­te Por­tu­gals danach von Kar­frei­tag bis Oster­mon­tag auf 47 Son­nen­stun­den. Von den übri­gen euro­päi­schen Son­nen­zie­len wer­den nur Pal­ma de Mal­lor­ca und die grie­chi­sche Insel Rho­dos noch die­sen Gesamt­wert errei­chen. Die Früh­lings­tem­pe­ra­tu­ren an der Algar­ve lie­gen bei gut 23 Grad – ähn­lich wie auf den Balea­ren. Dank einer Regen­wahr­schein­lich­keit, die nur zwi­schen 5 und 20 Pro­zent beträgt, wird es an der Süd­west­spit­ze Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pas rund um Ostern tro­cken blei­ben. Der Wind wird höchs­tens Stär­ke 2 bis 4 haben. Die Was­ser­tem­pe­ra­tur des Atlan­tiks beträgt 16 Grad. Das Mit­tel­meer ist kaum wär­mer.

Wie eine aktu­el­le Recher­che vom 14. April (8 Uhr) auf der Platt­form Wetteronline.de zeigt, dürf­te Por­tu­gals Süd­küs­te, erreich­bar über den Flug­ha­fen­ort Faro, damit wie­der – ähn­lich wie zu Weih­nach­ten – mit das bes­te Wet­ter in Euro­pa haben.

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Genuss zu Ostern: Ent­span­nung an der Fel­sal­gar­ve. Foto: Hans-Joa­chim All­gai­er

Für Deutsch­land, Öster­reich und die Schweiz hin­ge­gen ist rund um Ostern eher unge­müt­li­ches April­wet­ter ange­sagt: Bei Tem­pe­ra­tu­ren zwi­schen 10 und 15 Grad und Wind soll es hier und da auch reg­nen – mit wenig Son­nen­schein zwi­schen­durch. Zum Besuch der Fest­got­tes­diens­te und zum Oster­ei­er­su­chen soll­te man also sicher­heits­hal­ber den Regen­schirm mit­neh­men.

So sieht der­zeit die Groß­wet­ter­la­ge aus: Über dem Atlan­tik liegt ein star­kes Hoch­druck­ge­biet. Sei­ne Aus­läu­fer sor­gen im Wes­ten und Süden Euro­pas für freund­li­ches, war­mes Son­nen­wet­ter. Im Nor­den des Hochs zie­hen immer wie­der Tief­druck­ge­bie­te durch – von Island über Skan­di­na­vi­en bis nach Ost­eu­ro­pa. Die Meteo­ro­lo­gen rech­nen damit, dass es der Spät­win­ter noch ein­mal ver­su­chen will.

 

Wie viel Sonne kann andernorts in Europa getankt werden?

 

Die grie­chi­sche Insel Rho­dos, stets ein Mit­be­wer­ber der Algar­ve um die Spit­zen­po­si­ti­on in der Euro­pa­li­ga der Son­nen­zie­le, kommt von Kar­frei­tag bis Oster­mon­tag ins­ge­samt auf 47 Son­nen­stun­den – genau­so viel wie Por­tu­gals Süd­küs­te. Die Tages­tem­pe­ra­tu­ren auf Rho­dos lie­gen aller­dings höchs­tens bei 20 Grad Cel­si­us. Für Mon­tag wird die Regen­wahr­schein­lich­keit mit 60 Pro­zent ange­ge­ben.

Ähn­lich sieht es auf Zypern aus. Für Lar­na­ca wer­den für den genann­ten Zeit­raum maxi­mal 41 Son­nen­stun­den pro­gnos­ti­ziert – bei Tages­höchst­tem­pe­ra­tu­ren von 21 Grad, aber einer Regen­wahr­schein­lich­keit zwi­schen 30 und 50 Pro­zent. Der Wind weht dort bis Stär­ke 5.

Zum Ver­gleich: Mala­ga auf dem spa­ni­schen Fest­land bekommt 42 Son­nen­stun­den vor­her­ge­sagt. Am Kar­frei­tag und Oster­sams­tag soll es dort bis zu 28 Grad warm sein, danach 23 Grad. La Pal­ma auf den Kana­ren soll an den vier Tagen auf 39 Stun­den Son­nen­schein kom­men – bei 23 bis 25 Grad.

 

Aufregung kurz vor den Festtagen

 

Kurz vor Beginn der Oster­fei­er­ta­ge mel­de­ten Poli­zei und Mari­ne an der Algar­ve gleich drei Zwi­schen­fäl­le:

Hubschrauber Lagos
Das Opfer eines Tauch­un­falls wird mit dem Ret­tungs­hub­schrau­ber von Lagos aus ins Kran­ken­haus gebracht. Fotos: Poli­cia Mari­ti­ma

In Lagos ver­letz­te sich am frü­hen Abend des Grün­don­ners­tags ein 22-jäh­ri­ger spa­ni­scher Tau­cher im fel­si­gen Küs­ten­ab­schnitt des Strands Dona Ana so schwer am Kopf und am Rücken, dass er von Ret­tungs­schwim­mern gebor­gen wer­den muss­te. Anschlie­ßend brach­te ihn ein Hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus.

Am Mitt­woch­abend gegen 19 Uhr hat die Was­ser­schutz­po­li­zei vor dem Algar­ve-Ort Arma­ção de Pêra ein Boot auf­ge­bracht, das ohne Per­so­nen an Bord zwölf See­mei­len vor der Küs­te trieb. Die Beam­ten ent­deck­ten dar­auf 446 Kilo­gramm Haschisch. Sie beschlag­nahm­ten sowohl das Rausch­mit­tel wie auch das Boot und über­ga­ben den Fall an die Kol­le­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei. Noch eini­ge Zeit nach dem Auf­brin­gen des Boots flog ein Poli­zei­hub­schrau­ber die Küs­te ab, um nach der Besat­zung zu suchen.

Am glei­chen Tag gegen Mit­tag hat­te die Kor­vet­te João Roby 16 Kilo­me­ter von der West­küs­te der Algar­ve eine Män­ner­lei­che im Was­ser ent­deckt. Die Mari­ne-Sol­da­ten brach­ten den Toten in Sag­res an Land. Die Ermitt­lun­gen zur Todes­ur­sa­che lau­fen.

Schlauchboot, Algarve-Küste, Haschisch
Gro­ßer Haschisch-Fund vor Ostern an der Algar­ve-Küs­te: Das Boot trieb fah­rer­los im Meer.

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

Ein Gedanke zu „Schönstes Osterwetter in Portugals südlichem Sonnen-Paradies

  • 16. April 2017 um 17:58
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    Pra­ia da Rocha und ortö Mos sind nach mei­ner Erfah­rung die schöns­ten Strän­de ich war zehn mal dort es ist mei­ne zwei­te Hei­mat.

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