Portugal-Reisende aus dem Ausland übernachten zu 42 Prozent an der Algarve

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In den ers­ten sechs Mona­ten die­ses Jah­res hat Por­tu­gal jeweils rund 11 Pro­zent mehr Urlaubs­gäs­te und Über­nach­tun­gen regis­triert als im Vor­jah­res­zeit­raum. Das zei­gen soeben ver­öf­fent­lich­te Zah­len des Sta­tis­tik­am­tes INE. Das por­tu­gie­si­sche Hotel­ge­wer­be konn­te sei­ne Erträ­ge in die­ser Zeit um gut 16 Pro­zent stei­gern. INE führt den kom­mer­zi­el­len Erfolg zum Teil auf „Insta­bi­li­tät in kon­kur­rie­ren­den Urlaubs­de­sti­na­tio­nen“ zurück, ver­weist aber auch auf Preis­er­hö­hun­gen in Fol­ge die­ser Ent­wick­lung.

Nach den amt­li­chen Anga­ben tru­gen fast alle 13 wich­tigs­ten Her­kunfts­län­der von Por­tu­gal-Tou­ris­ten zur posi­ti­ven Ent­wick­lung bei: Ihr Anteil stieg sogar noch um einen Pro­zent­punkt auf 87,8 Pro­zent. Wie die Lis­sa­bo­ner Sta­tis­ti­ker berich­ten, wuchs vor allem die Zahl fran­zö­si­scher Gäs­te von Janu­ar bis Juni beträcht­lich – um 18,7 Pro­zent. Aus Deutsch­land kamen in der ers­ten Jah­res­hälf­te 10,5 Pro­zent mehr Tou­ris­ten nach Por­tu­gal. Laut INE liegt der Markt­an­teil Deutsch­lands im Por­tu­gal-Tou­ris­mus bei gut 13 Pro­zent.

Hier die in Pro­zent aus­ge­drück­ten Zuwachs­ra­ten ande­rer Her­kunfts­re­gio­nen von Por­tu­gal-Tou­ris­ten bei den Über­nach­tun­gen im ers­ten Halb­jahr 2016: Bel­gi­en 6,7, Schwe­den 7,9, Irland 11,3, Schweiz 13,6, Groß­bri­tan­ni­en 14,0, Nie­der­lan­de 14,4, Spa­ni­en 15,2, Ita­li­en 16.1. Nach den INE-Anga­ben liegt im sel­ben Zeit­raum der Zuwachs von Über­nach­tun­gen von Tou­ris­ten aus den USA bei 20,9 und aus Polen sogar bei 25,6 Pro­zent. Die Zahl der Über­nach­tun­gen bra­si­lia­ni­scher Gäs­te sank um 4,8 Pro­zent.

Der weit­aus größ­te Anteil an Über­nach­tun­gen von aus­län­di­schen Por­tu­gal-Gäs­ten ent­fiel auf die Algar­ve mit 42,3 Pro­zent. Auf den fol­gen­den Plät­zen ran­gie­ren Lis­sa­bon (23,1 Pro­zent) und die Insel Madei­ra (15,4 Pro­zent). Die durch­schnitt­li­che Zahl an Über­nach­tun­gen pro Gast lag nach den INE-Anga­ben bei 2,7, was einem leich­ten Zuwachs um 0,3 Pro­zent­punk­te gegen­über dem Ver­gleichs­zeit­raum ent­spricht. Bei Madei­ra-Rei­sen­den ver­zeich­ne­ten die INE-Sta­tis­ti­ker 5,25 Über­nach­tun­gen im Durch­schnitt, bei Algar­ve-Tou­ris­ten 4,6.

Die Net­to-Aus­las­tung der Gäs­te­bet­ten lag den Anga­ben gemäß im ers­ten Halb­jahr 2016 bei 43,1 Pro­zent und damit um 2,7 Pro­zent­punk­te höher als im Ver­gleichs­zeit­raum des Vor­jahrs. Für den ers­ten Hoch­sai­son-Monat Juni errech­ne­ten die Exper­ten der por­tu­gie­si­schen Sta­tis­tik­be­hör­de einen Durch­schnitts­er­trag pro ver­füg­ba­rem Zim­mer in Höhe von 50 Euro. Zum Ver­gleich: An der Algar­ve wur­den 57,30 Euro, in Lis­sa­bon 69,90 Euro erzielt.

Hans-Joachim Allgaier

Deutscher Journalist mit Know-how in Public Relations/Marketing/Corporate Communications - Portugal-/Algarve-/Alentejo-Liebhaber

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